Suche

Suche

Newsletter abonnieren.

Ihre Daten

.

Häufige Knochenerkrankung: Die Osteoporose

Ohne das Skelett würde dem Menschen etwas Grundsätzliches zum Menschsein fehlen, nämlich die Voraussetzung zum aufrechten Gang. Das menschliche Knochengerüst ist also wertvoll und es ist es wert geschützt und gestärkt zu werden. Bereits ab dem 40. Lebensjahr beginnt der menschliche Körper an Knochenmasse zu verlieren. Bis dahin wurde sie in der Regel systematisch aufgebaut. Bei vielen Menschen nimmt die Knochenmasse stärker ab, als im normalen Bereich liegt. Die weit verbreitete Osteoporose, der so genannte Knochenschwund, lässt das Skelett an Stabilität verlieren. Die Knochen werden überaus brüchig, sie verformen sich stark, verlieren an Halt. Damit gerät die gesamte körperliche Mobilität in Gefahr. Die Bewegungen werden unsicher, Knochenbrüche können schon bei der kleinsten Belastung oder Bewegung auftreten.

 

Entwicklung und Ursachen der Osteoporose

 


Nach dem statistischen Wert nimmt nach dem 40. Lebensjahr die Knochenmasse eines Menschen um etwa ½ Prozent in jedem Jahr ab. Daher ist die Osteoporose bei vielen Menschen eine Alterserkrankung. Im sehr hohen Alter hat sich dann der normale Stabilitätsverlust der Knochen so weit fortgesetzt, dass die Auswirkungen krankhaft sind. Doch die Krankheit kann noch durch etliche Faktoren begünstigt und beschleunigt werden. Eine gewisse Rolle spielen hier auch erbliche Faktoren. Das muss jedoch nicht heißen, dass jeder, dessen Eltern oder Großeltern an dieser Krankheit litten, unweigerlich vorzeitig selbst daran erkranken muss. Die Osteoporose ist auf einen stark gestörten Knochenstoffwechsel zurückzuführen. Eine bedeutende Rolle spielt dabei der Einfluss der Geschlechtshormone.

 

 

Bei Frauen steigt die Gefahr an einer Osteoporose zu erkranken nach den Wechseljahren. Zuvor trägt das Östrogen erheblich zur Knochengesundheit bei. Wäre dies nicht der Fall, würde zum Beispiel schon das Stillen zu einer Störung des Knochenstoffwechsels führen. Zwar sind Frauen häufiger und oft früher von der Krankheit betroffen als Männer, aber auch bei Männern wirkt sich das Sinken der Geschlechtshormone - hier das Testosteron - auf die Knochendichte aus. Weitere Faktoren zur Begünstigung der Osteoporose können bestimmte Medikamente sein, so Antidrepressiva, Antiepileptika und Kortison, sowie ein Untergewicht mit einem Body Mass Index von unter 20. Unausgewogene und falsche Ernährung, zu wenig Bewegung, Mangel an Kalzium und Vitamin D gehören ebenfalls zu den Mitverursachern der Knochenerkrankung. Schilddrüsenstörungen, Diabetes oder Rheuma können auch in jüngeren Jahren die Krankheit verursachen. Begünstigend wirken Nikotin und Alkohol in großen Mengen.

 

Eine Problematik der Erkrankung liegt darin, dass sie meist nicht frühzeitig diagnostiziert wird. Am Anfang verursacht sie nämlich keine Beschwerden, und es gibt auch kaum sichtbare Symptome. Erst im weiteren Verlauf kommen Knochenbrüchen ohne nennenswerten Anlass zu heftigen Rückenschmerzen. Die starken Schmerzzustände deuten vielfach bereits auf Wirbelbrüche hin. Es kommt zur Verformung des Rückens zum Rundrücken, zum Größenverlust von etlichen Zentimetern und Krümmungen der Lendenwirbelsäule.

 

Diagnose, Therapie und Vorbeugung

Ein Mittel zur Diagnose ist die Knochendichtemessung, eine schnelle und schmerzfreie Untersuchung, die jedoch von den Krankenkassen nur bei dringender Indikation finanziert wird. Oft wird die Krankheit bei der operativen Fraktur-Versorgung entdeckt. Sowohl für die Prophylaxe wie auch die Behandlung der Osteoporose spielt eine gesunde Ernährung mit ausreichend Kalzium eine wichtige Rolle, desgleichen regelmäßige Bewegung an frischer Luft zur Aufnahme von Vitamin D. Es können noch zusätzliche entsprechende Mittel verordnet werden. Außerdem sollten der Genuss von Nikotin und Alkohol eingeschränkt bis eingestellt werden. Bewegung ist gleichberechtigt mit der richtigen Ernährung der bedeutendste Faktor bei der Behandlung und zur Vorbeugung der Osteoporose.

 

 

 

Regelmäßige sportliche Betätigung bis ins Alter ist ein entscheidender Knochenschutz, da dabei der Knochenstoffwechsel in Gang gesetzt und die Knochenbildung, die Ausbildung neuer Knochenzellen, gefördert wird. Niemand muss ein Leistungssportler sein, um der Osteoporose vorzubeugen oder von früh bis spät Milchprodukte verzehren. Für die Ernährung wie für den Sport gilt ein gesundes Maß als bester Schutz. Da Frauen, die in jungen Jahren stark untergewichtig waren, besonders zur Ausbildung der Osteoporose neigen, sollten gerade auch Diäten bis zur Magerkeit vermieden werden. Wer durch erbliche Faktoren einen Body Maß Index von weniger als 20 hat, sollte besonders auf die gesunde Ernährung und viel Bewegung achten. Der Osteoporose, so bedrohlich sie ist, ist bestens vorzubeugen.

 

 

Heilpraktiker Felix Teske

 




Social Bookmarks: Bookmark bei: Mr. Wong Add to: Webnews Add to: Yigg Add to: Linkarena Add to: Digg Add to: Del.icoi.us Add to: Diigo Add to: Technorati Add to: Folkd



Code Sie dürfen diese Seite gern mit folgendem HTML-Code verlinken und den Linktext natürlich auch ändern.

 

 

 



Artikel wurde zuletzt geaendert am:  28.12.2011; 12:08:25 Uhr



Kommentar zu Häufige Knochenerkrankung: Die Osteoporose?

Kommentar schreiben:





Sind Sie ein Mensch? Aus Gründen der Sicherheit ist dieses Formular mit einem Spamschutz versehen.

Damit Sie dieses Formular absenden können, müssen Sie die folgende Aufgabe lösen.





.
.

xxnoxx_zaehler