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Schmerzen

 

verschiedene Schmerzen

 Es gibt akuten oder chronischen Schmerz. Bei akutem Schmerz ist die Ursache meistens ersichtlich und dadurch eine gezielte Behandlung möglich. Bei Chronischen Schmerzen ist der Auslöser oft nicht mehr nachvollziehbar und eine gezielte Schmerztherapie somit nicht möglich. Der Schmerz auslösende Reiz ist nicht mehr vorhanden, doch die Nerven senden trotzdem weiterhin Signale an das Gehirn. Hält ein Schmerz länger als sechs Monate, so spricht man von chronischen Schmerzen.

Schmerzrezeptoren leiten Reize an das zentrale Nervensystem. Diese Rezeptoren reagieren auf thermische Reize, wie zum Beispiel Hitze und Kälte, auf chemische Reize und auf mechanische Reize wie Druck und Verletzungen.

 

 

Die internationale Schmerzgesellschaft definiert Schmerzen folgendermaßen:

 

„... ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit aktueller oder potentieller Gewebsschädigung verknüpft ist oder mit Begriffen einer solchen Schädigung beschrieben wird."

 

Schmerzleitung im menschlichen Körper

 

Die erste Signalverarbeitung findet im Rückenmark statt. Dort wird ein Reflex ausgelöst, der eine erste, automatische Reaktion garantiert. Diese dient dazu, den Körper aus der Gefahrensituation zu bringen. Zum Beispiel wird bei Berührung eines heißen Gegenstandes die Hand reflexartig zurückgezogen. Die Schmerzrezeptoren leiten den Schmerz weiter an das Gehirn, wo es zum individuellen Schmerzempfinden weiterverarbeitet wird.

Die Ursachen für Schmerzen können unterschiedlich sein. Werden Schmerzen über die Schmerzrezeptoren wahr genommen, so spricht man von physidogischem Schmerz. Ursache hierfür sind thermische, chemische oder mechanische Reize. Nervenschmerz und Nervenschädigung außerhalb des zentralen Nervensystems werden neuropathisch genannt. Diese begründen sich auf eine Amputation, Viren oder Diabetes mellitus.

 

 

Ursachen für Schmerzzustände

Aufgrund von Querschnittslähmung, Viren, Multiple Sklerose und Hirnschlag kommt es zu Nervenschmerz und Nierenschädigungen innerhalb des zentralen Nervensystems. Diese Art des Schmerzes wird als zentral bezeichnet. Von psychosomatischen Schmerzen spricht man, wenn keine organischen Ursachen zugrunde liegen. Diese Schmerzen entstehen aufgrund psychischer Belastung.

Das Nervensystem reagiert auf Schmerz mit körperlichen Reflexen, wie Schwitzen, Schwindel und Übelkeit. Außerdem kann man in der Motorik Schutz- und Fluchtreaktionen, sowie Muskelverspannungen erkennen. Auch eine Reaktionen in Mimik und Gestik sind möglich.


Viele Schmerzpatienten erleben ein Gefühl von Hoffnungs- und Machtlosigkeit, denn oftmals erzielen Therapien nicht den erhofften Erfolg. Aus Angst vor Schmerzen schonen sich viele dieser Personen, und ziehen sich vom Freundes- und Bekanntenkreis zurück. Sie nehmen weniger am sozialen Leben teil, da sie sich nicht dazu in der Lage fühlen. Weitere Folgen von chronischem Schmerz können Angst und Depressionen sein. Ausserdem besteht die Gefahr, dass Schmerzpatienten von Medikamenten abhängig werden, da sie den Körper an immer höhere Dosen gewöhnen, um annähernd schmerzfrei zu sein.

Um eine genaue Diagnose stellen zu können, werden Informationen zur Krankheitsgeschichte, zum psychosoziales Umfeld und über belastende Faktoren (z.b. schwere körperliche Arbeit) benötigt. Ausserdem müssen körperliche, neurologische oder orthopädische Untersuchungen durchgeführt werden. Evtl ist es auch notwendig, ein Elektroenzephalogramm, ein Elektrokardiogramm, eine Computertomographie oder eine Magnetresonanztomographie durchzuführen, um körperliche Ursachen ausschließen zu können.

 

Schmerzen werden individuell empfunden

 

Da Schmerz immer individuell ist, ist dieser auch nur begrenzt messbar. Bei wenigen Schmerzformen kann über die Messung der Muskelspannung ein ungefährer Wert ermittelt werden. Dieser ist allerdings nur begrenzt aussagekräftig, da es sich um ein subjektives Gefühl handelt. Viel besser kann dieses anhand von so genannten „Schmerztagebüchern" bestimmt werden. Der Patient macht über einen längeren Zeitraum genaue Angaben zu Stärke, Lokalisation und Dauer des Schmerzes. Außerdem soll die Eigenschaft des Schmerzes beschrieben werden, wie stechend, ziehend, klopfend usw. Somit kann der Verlauf der Therapie, und ein eventueller Behandlungserfolg beurteilt werden.

Zur Schmerztherapie gibt es verschiedene Möglichkeiten, die auf die körperlichen und psychischen Faktoren einwirken. Die weitläufigste Therapie ist die Medikamentöse. Zunächst wird der akute Schmerz durch eine Nervenisolation unterbrochen. Anschließend wird für kurze Zeit Acetylsalicylsäure oder Ibuprofen verabreicht. Solche Mittel lindern den Schmerz, können allerdings an der Ursache nichts ändern.

Es ist allerdings nicht sinnvoll, selbständig mit einer medikamentösen Therapie zu beginnen. Um Begleiterkrankungen auszuschließen, sollte vor der Behandlung stets ein Arztbesuch erfolgen.

Johanniskraut  als natürliche Unterstützung bei Schmerzen

Um Stress und depressive Verstimmungen zu umgehen ist die Einnahme von natürlichen Mitteln, wie etwa Johanniskraut sinnvoll. Bei akutem Schmerz wird auf die Beseitigung der Ursache gesetzt. Die Störung selbst wird behandelt. Schmerzfreiheit ist hierbei das untergeordnete Ziel. Viel mehr wird versucht, die Chronifizierung zu stoppen oder zu verlangsamen. Eine Möglichkeit, gegen Schmerzen vorzugehen sind Entspannungstechniken, wie Autogenes Training und die Progressive Muskelentspannung. Eine andere Therapiemaßnahme ist es, die Medikamenteneinnahme auf einen festen Zeitplan zu legen. Bei dieser Methode wird das Schmerzmittel nicht bei Bedarf genommen und der Körper nicht mit Schmerzfreiheit belohnt. Dies soll verhindern, daß der Patient Schmerzmittelabhängig wird.

Schmerzen und deren Ursachen sind ausgesprochen vielfältig. Deswegen gibt es keine Möglichkeiten vorzubeugen. Es bleibt nur rechtzeitig Therapien einzuleiten und eine Chronifizierung oder Medikamentenabhängigkeit zu verhindern.

 

© Stefan Redel - Fotolia.com




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