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Postoperative Schmerzfreiheit bleibt das Ziel

Schmerzen nach der Operation Schmerz wird als ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis wahrgenommen. Er ist das, was ein Patient als einen solchen empfindet. Damit wird deutlich, dass jeder den Schmerz anders empfindet und beschreibt. Was für den einen Patienten nur ein leichter Schmerz ist, kann für den anderen fast unerträglich sein.  Schmerzen können medikamentös oder mit Therapien behandelt werden. Beide Varianten sind äußerst erfolgreich und haben sich bewährt. Gerade nach Operationen klagen viele Patienten über starke Schmerzen. Deshalb werden seit nunmehr über dreißig Jahren in den Krankenhäusern Maßnahmen getroffen, postoperativen und posttraumatischen Schmerzen mit geeigneten Maßnahmen begegnen zu können.

 

Den Behandelnden stehen dafür seit den 90er Jahren gute und neue Behandlungsmethoden zur Verfügung. Schulungen des Personals, eine Verbesserung der Struktur und der Prozessabläufe, der WHO-Schmerzstandard und neue Erkenntnisse in der Hirnforschung wirkten sich ebenfalls positiv aus. Dennoch besteht noch immer eine Fehl- und Unterversorgung der Patienten nach posttraumatischen und postoperativen Erlebnissen. Patienten empfinden vor und nach einer Operation die Schmerzen noch immer als mittelstark oder stark.

Postoperative Schmerztherapie reduziert die Schmerzen

Operationen sind fast immer ein unumgänglicher Eingriff. Sie sind mit Schmerzen unterschiedlicher Stärke verbunden. Die Angst der Patienten, auch nach der Operation noch unter Schmerzen zu leiden, besteht fast immer. Eine postoperative Schmerztheraphie kann die Schmerzen deutlich reduzieren. Auf eine ausreichende und angepasste Schmerztherapie hat jeder Patient ein Anrecht. Gegen die Schmerzen nach einer Operation gibt es verschiedene Konzepte. Sie richten sich nach dem Ort und der Art der Operation. So kann ein für den Patienten optimales Therapieergebnis erreicht werden. Die postoperative Schmerztherapie - Analgesie - wird nach ambulanten Eingriffen genauso eingesetzt  wie nach Operationen. Die Schmerzreduzierung durch die Therapie hat bei ausreichender Behandlung einige Vorteile.

Einer der Hauptansprüche, die ein Patient hat, ist, nach einem Eingriff wieder schnell und ganz gesund zu werden und schmerzfrei zu sein. Durch die Schmerztherapie werden aber auch viele Komplikationsraten deutlich gesenkt. Wegen der geringeren Schmerzen ist die psychische Belastung geringer und auch Herz-Kreislauf-Beschweren und immunologische oder hormonelle Fehlfunktionen sind deutlich gesunken. Wenn die Schmerztherapie dem Patienten und dem Eingriff angepasst ist, werden dem Patienten eine schnellere Heilung und Schmerzfreiheit ermöglicht. Der Therapieerfolg verbessert Gesundheit und die Lebensqualität des Patienten erheblich.

 

Schmerztherapien, ihre Bedeutung, Anwendung und Auswirkungen

Alle therapeutischen Maßnahmen, die zu einer Reduktion der Schmerzen führen, sind unter dem Begriff Schmerztherapie zusammengefasst. Bei der Behandlung von chronischen Schmerzen wird von einem Schmerzmanagement gesprochen, wenn mehrere Therapien gleichzeitig angewendet werden. Dazu wird vom Arzt ein Behandlungsplan aufgestellt, der alle schmerztherapheutischen Maßnahmen beinhaltet, die speziell auf den Patienten und seine Beschwerden ausgerichtet sind. In der Schmerztherapie ist zwischen akutem und chronischem Schmerz zu unterscheiden.


Akute Schmerzen sind bei der Erstellung der Diagnose wichtige Warner, die Hinweise auf die Krankheit geben und durch eine gezielte Behandlung die Heilung beschleunigen und schneller heilen. Bei chronischen Schmerzen hingegen dauert die Linderung und Heilung, wenn sie möglich ist, deutlich länger. Für das längere Anhalten der Schmerzen sind Faktoren aus den psychischen, somatischen und sozialen Bereichen verantwortlich, denn hier müssen neben der Linderung und Beseitigung der Schmerzen auch ihre Ursache berücksichtigt werden. Die Pharmakotherapie ist die klassische Schmerzbehandlungsmethode. Mit Medikamenten, die dem Patienten und seiner Erkrankung angepasst sind, wird die Schmerzursache beeinflusst und geheilt. Sehr wirkungsvoll zur postoperativen Schmerzfreiheit sind Massagetherapien.

 

Durch die angewandten Massagetechniken kann über die Reflexbögen auf das zugeordnete Organ Einfluss genommen werden. Das regt zur Muskelentspannung und die Durchblutung an, wodurch eine Linderung der Schmerzen erreicht wird.  Zum Einreiben werden zusätzlich ätherische Öle verwendet, denn auch sie sind muskelentspannend und durchblutungsanregend. Eine manuelle Lymphdrainage bewirkt nach Operationen und Trauma eine Schmerzlinderung. Wärme- und Kälteanwendungen beeinflussen ebenfalls die inneren Organe. Bei der Thermotherapie wird zwischen Wärmetherapie - Wärmezufuhr - und Kryotherapie - Kälteanwendung - unterschieden. Die Wärmetherapie löst Müdigkeit aus, entspannt die Muskeln, fördert die Durchblutung und lindert die Schmerzen. Die Kältetherapie bewirkt unter anderem die Erhöhung der Wachsamkeit, Analgesie durch Kälteanästhesie und wirkt entzündungshemmend und fiebersenkend. Der behandelnde Arzt entscheidet je nach Krankheitsbild und Schmerzen über die notwendigen postoperativen Schmerztherapien.

 

 

Heilpraktiker Felix Teske

© Benko Zsolt - Fotolia.com




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  15.10.2011; 09:22:21 Uhr



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