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Was ist eine regionale Nervenblockade?

Nervenblockade behandeln Wenn eine Operation geplant wird, stellt sich jeweils die Frage, welche Anästhesie am geeignetsten ist. Dafür stehen in der Regel mehrere Möglichkeiten zur Auswahl. Natürlich kann nicht jede Narkose für jede Operation gewählt werden. Bei dieser gezielten Anästhesiemöglichkeit wird eine gewollte Blockade erwirkt. Es wird zwischen der permanenten und den temporären Nervenblockaden unterschieden. Wenn man sich für eine regionale Nervenblockade entscheidet, wird mehrheitlich die temporäre Art gewählt. Die permanenten, also andauernden Blockaden können den betäubten Nerv schädigen und werden nur bei erforderlichen Indikationen angewendet. Die Wirkung der regionalen Nervenblockaden liegt darin, dass das gewählte Medikament so nah wie möglich am Nerv gespritzt wird. Dazu gehören drei wesentliche Faktoren, die Menge des gespritzten Medikamentes, wie auch die Konzentration und der Injektionsstelle. Die beste Wirkung wird erzielt, wenn das Mittel sehr nah an der betroffenen Stelle injiziert wird. Es kommt immer auch auf den einzelnen Patienten und dessen Gesundheitszustand an. Bei einigen Eingriffen ist eine allgemeine Anästhesie, das heißt eine Vollnarkose notwendig. Dann gibt es noch den regionalen Nervenblockaden, bei dieser Variante kann eine Injektion ins Rückenmark gemacht werden. Dabei ist von der Beckengegend und die Beine betäubt. Für kleinere Eingriffe steht dem Anästhesist auch die Lokalanästhesie zur Verfügung, bei der beispielsweise eine Hand betäubt werden kann. Der größte Vorteil einer regionalen Nervenblockade ist, dass der Patient nach dem Eingriff weniger unter Übelkeit, Schläfrigkeit, wie auch viel weniger müde ist. Ebenfalls ist der Patient nach dem Eingriff schneller wieder auf den Beinen und die Genesung geht auch schneller. Ein weiterer positiver Punkt ist, dass nach kleinen Eingriffen die Klinik nicht selten am Abend des Operationstages wieder verlassen werden kann. In einigen Kliniken kann der Patient entscheiden, ob er für die regionale Nervenblockade ein Beruhigungsmittel möchte, oder ob er das Geschehen im wachen Zustand miterleben möchte. Heute wird mehrheitlich für die meisten Operationen gewählt, soweit es der Zustand des Patienten zulässt.

Wie bei jeder Anästhesie können Komplikationen und Nebenwirkungen auftreten, wobei es für den Patienten wichtig ist zu wissen, dass negative Reaktionen auf dieses Anästhetikum sehr selten zu beobachten sind.

 

 

 

 

Vorbereitungen auf eine Operation

Bei der Planung einer Operation ist es zwingend erforderlich, dass diese ausführlich vorbereitet wird. Ein Gespräch über den bevorstehenden Eingriff kann Ungewissheiten aus der Welt schaffen. Auch wird der Arzt den Patienten über die Nebenwirkungen über die diversen Narkosearten aufklären. Die regionale Nervenblockade wird von den meisten Patienten gern gewählt, weil bei dieser Anästhesie das Krankenhaus rasch wieder verlassen werden kann. Bei den Aufklärungsgesprächen muss der Patient eine Einwilligung unterzeichnen, dass er mit den Erklärungen und dem Vorgehen bei der Operation einverstanden ist. Eine optimale Vorbereitung bringt dem Patienten sehr viel, er kann viel ruhiger dem geplanten Eingriff entgegensehen, weil er genau weiß, was er am Operationstag zu erwarten hat. Daher sind die Anspannung und die Nervosität auf ein Minimum gesunken.

 

 

 

 

Verschiedene Einsatzmöglichkeiten einer regionalen Nervenblockade

Die regionale Nervenblockade findet ihren Einsatz bei unterschiedlichen Anwendungen. So wird sie beispielsweise gern zur Schmerztherapie angewendet oder als beste Möglichkeit bei chronischen Schmerzen. Diese Nervenblockaden sind gewollte und gezielte Nervenunterbrechungen. Bei der Anästhesie können diese Blockaden gezielt erwirkt werden. Allerdings können solche Blockaden auch vorkommen, wenn auf einen bestimmten Nerv zu viel Druck kommt, zum Beispiel bei Verletzungen oder Unfällen. Bei der Schmerztherapie mit einer regionalen Nervenblockade, kann der Patient eine erforderliche Therapie schmerzfrei über sich ergehen lassen, womit eine raschere und gezielte Heilung erzielt werden kann. Je nachdem wie viel von einem Medikament an den zu betäubenden Ort gespritzt wird, kann die Wirkungsdauer bei der Schmerztherapie sehr unterschiedlich sein, dies kann von einer Stunde bis acht und mehr Stunden sein. Beim Einsatz von chronischen Schmerzen, wie zum Beispiel bei Bandscheibenvorfällen oder auch bei unterschiedlichen Krebsleiden, kann der Einsatz einer regionalen Nervenblockade dem Patienten große Erleichterung bringen. Der Arzt wird bei jedem Patienten eine spezifische Behandlung verordnen, je nach dem welches Ziel die regionale Nervenblockade erreicht werden möchte.

 

Heilpraktiker Felix Teske

© photoCD - Fotolia.com




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  19.10.2011; 12:23:45 Uhr





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