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Was ist Multiple Sklerose?

Multiple Sklerose Bei einer Multiplen Sklerose liegt eine chronisch-entzündliche Endmarkerkrankung des zentralen Nervensystems vor. Obwohl auf diesem Gebiet immer wieder neue Forschungen stattfinden, ist die Ursache bis heute nicht geklärt. Neben der Epilepsie ist sie eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen. In der Substanz von Gehirn und Rückenmark treten viele entzündliche Entmarkungsherde auf, so dass die Multiple Sklerose praktisch alle neurologischen Beschwerden hervorrufen kann. Bis heute ist die Krankheit nicht heilbar, es gibt aber einige Therapien, um den Krankheitsverlauf günstig zu beeinflussen. Deshalb muss die Krankheit nicht unbedingt zu schweren Behinderungen führen. Die meisten können auch noch viele Jahre nach Beginn der Krankheit selbst laufen. Die Sterblichkeitsrate durch Multiple Sklerose ist bei den Menschen, die keine schwere körperliche Behinderung aufweisen, auch nicht höher als die bei Menschen, die die Krankheit nicht haben. Bei der malignen Form der multiplen Sklerose jedoch liegt die Sterblichkeitsrate deutlich höher. Von dieser seltenen Form des Krankheitsverlaufes sind vor allen Dingen junge Menschen betroffen. Die Krankheitsschübe sind von Anfang an sehr stark und treten häufig auf, so dass innerhalb weniger Wochen oder Monate eine schwere Behinderung vorliegt. Während bei der normalen multiplen Sklerose vorher meist eine Viruserkrankung vorlag, ist dies bei der malignen Form selten der Fall.

Insgesamt sind doppelt so viel Frauen wie Männer von der Krankheit betroffen. Die Zahl der an multipler Sklerose Erkrankter liegt weltweit etwa bei 2,5 Millionen.

 

Wie macht sich multiple Sklerose bemerkbar?

Die multiple Sklerose macht sich meist durch einen ersten Schub bemerkbar. Dieser tritt zwischen dem 15. und dem 40. Lebensjahr auf. Zu Beginn bilden sich die Folgen der Schübe bei Krankheitsbeginn noch völlig zurück. Bei längerer Erkrankung jedoch bleiben meist irgendwelche neurologischen Beschwerden zurück. Entzündungen im Bereich des Sehnervs führen zu Sehstörungen. Es hängt also immer von dem Bereich der Entzündung ab, welche Störungen durch den Schub verursacht werden. So kann es sein, dass mit der Zeit eine Störung der Blasenfunktion vorliegt, die Sexualität gestört ist oder aber Affektstörungen vorliegen. Nach einem langen Krankheitsverlauf kann es zu einer subkortikalen Demenz kommen. Zur genauen Abklärung der Diagnose sind eine Menge Untersuchungen, sowohl im medizinischen als auch im psychischen und neurologischen Bereich erforderlich.

 

 

 

 

Welche Therapien sind erforderlich

 


Um den Verlauf der Krankheit möglichst günstig für den Patienten zu gestalten, müssen Ärzte, Psychologen, Psychotherapeuten, Ergotherapeuten und die Angehörigen gut zusammenarbeiten. Es gibt die sogenannten Schubtherapien oder aber auch die immunmodullierende Langzeittherapie. Die Therapie wird auf jeden Patienten speziell ausgerichtet. Neben der neurologischen Therapie sind auch oft Schmerztherapien erforderlich.

 

Die bei den Patienten auftretenden Schmerzen können viele Ursachen haben. Hierbei handelt es sich häufig um chronische Schmerzen der Extremitäten. Diese treten vermutlich durch Herde im Rückenmark auf. Diese können mit Amitriptylin behandelt werden. Insgesamt richtet sich die Schmerztherapie nach der eigentlichen Ursache der Schmerzen. Da es sich teilweise auch um neurogene Schmerzen handelt, sind Sport, Entspannungsübungen und Massagen oft sehr wirksam. Aber auch physische Mittel gegen Schmerzen, wie die Anwendung von Wärme, Kälte oder Druck können oft die Schmerzen, die durch die multiple Sklerose verursacht werden, lindern. Ibuprufen, Paracetamol und dergleichen bringen meist keine Linderung, gegen die durch die multiple Sklerose hervorgerufenen Schmerzen helfen bestenfalls krampflösende Mittel. Oft hilft es auch, wenn der Patient arbeitslos ist und immer nur zu Hause sitzt, dass dieser sich einer Selbsthilfegruppe anschließt. Auch Entspannungsübungen, bildliche Vorstellung und Hypnose bewirken manchmal Wunder.

Auf jeden Fall muss vor Einleitung der Schmerztherapie abgeklärt werden, welcher Art die Schmerzen sind, wann und wie oft sie auftreten, wie stark sie sind und dergleichen. Hierfür wird in der Regel ein Fragebogen benutzt, den der Patient ausfüllt, damit der Arzt ein genaues Bild über die Schmerzen des Patienten erhält. Denn nur dieser kann beschreiben, welche Art von Schmerzen er hat. Anhand dieses Fragebogens wird eine spezielle Therapie für den Patienten aufgestellt. Auch muss der Patient angeben, wodurch Schmerzen erzeugt werden. Wenn alle Möglichkeiten der Schmerzbehandlung ausgeschöpft sind, gibt es noch den Weg der so  genannten Janetta OP. Oder es werden Medikamentenpumpen eingesetzt, die die Wirkstoffe in regelmäßigen aber geringen Mengen direkt an die schmerzenden Stellen abgeben.

 

 

Heilpraktiker Felix Teske

© Rob Stark - Fotolia.com

 




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  19.10.2011; 14:01:02 Uhr





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