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Unterschied zwischen akutem und chronischem Schmerz

Chronische Schmerzen behandeln Es kommt bei jedem Menschen vor, dass er einmal Kopf-, Rücken-, Magen- oder auch Nervenschmerzen hat. Das sind akute Schmerzen, die auch sehr stark sein können. Diese sind aber in der Regel ein Signal, dass irgend etwas im Körper nicht stimmt. Wer sie durch einen Arzt behandeln lässt, hat in der Regel auch nur selten mit starken akuten Schmerzen zu tun. Es gibt aber auch viele Menschen, die unter starken chronischen Schmerzen leiden. Das ist bei rund elf Millionen Erwachsenen der Fall.

 

Hier halten die Schmerzen länger als ein halbes Jahr an. Im Gegensatz zum akuten Schmerz hat der chronische Schmerz seine ursprüngliche Art der Schutzfunktion verloren. Wenn also der akute Schmerz in einen chronischen Schmerz übergegangen ist, reicht es in der Regel nicht, den Auslöser der Schmerzen zu behandeln. Wenn der Mensch unter chronischen Schmerzen leidet, ist es in der Regel erforderlich, dass auch die Seele behandelt wird, damit er von seinen Schmerzen befreit werden kann.

 

Wie stehen die Menschen zu den chronischen Schmerzen?

 


Viele Menschen haben die falsche Einstellung zu ihren chronischen Schmerzen. Sie sind Irrtümern unterlegen, So sagen sich manche, den Schmerz muss ich aushalten. Das ist aber falsch. Auch bei einer Verletzung, die Schmerzen verursacht, müssen diese Schmerzen behandelt werden. Denn sonst kann es passieren, dass die Ursache des Schmerzes längst behoben ist, die Schmerzen aber bestehen bleiben. Die Schmerzempfindung hat sich in Gehirn und Rückmark eingeprägt. Ebenso falsch ist die Einstellung, dass man sich an die Schmerzen gewöhnen wird. Das ist aber nicht der Fall, die Schmerzschwelle sinkt und der Betroffene wird noch empfindlicher. Viele Menschen meinen auch, dass sie ihre Schmerzen mit einem guten Schmerzmittel selbst in den Griff bekommen. Auch das ist ein Irrtum.

 

 

Wenn die Schmerzen chronisch geworden sind, hilft in der Regel nur eine kombinierte Behandlung. Hier sind die Schmerzmittel nur ein Baustein der Behandlung, hinzu kommen alternative Verfahren. So wird gerade bei chronischen Schmerzen auch die Akkupunktur angewandt. Oft kommen auch psychotherapeutische Behandlungen hinzu. Die Mitarbeit des Patienten ist äußerst wichtig. Gerade bei Rückenschmerzen sind Bettruhe und Schonung in der Regel falsch, hier helfen nur krankengymnastische Übungen, denn die meisten Rückbeschwerden sind Folgen von Muskelverspannungen und Haltungsschäden. Durch Bettruhe und Schonung werden die Beschwerden meist sogar verstärkt, da hierdurch der Muskelapparat nur zusätzlich geschwächt wird. Chronische Schmerzen sollten also am besten von einem Schmerzspezialisten behandelt werden. Hierzu gibt es spezielle Schmerzkliniken.

 

Wann wird eine Schmerztherapie eingeleitet?

Ehe es zu einer Schmerztherapie kommen kann, muss zunächst die Ursache der chronischen Schmerzen geklärt werden. Oft ist es jedoch so, dass die Ursache der Schmerzen behandelt wird, der Patient aber dennoch keine deutliche Besserung seines Zustandes verspürt. In einem solchen Fall hat sich das Schmerzempfinden in Hirn und Rückenmark eingeprägt, so dass die Schmerzen für den Betroffenen immer noch bestehen, obwohl die Ursache behoben ist. Bei einigen Erkrankungen ist es auch so, dass die Beschwerden wohl gelindert werden können, aber eine Heilung nicht mehr möglich ist. Das ist beispielsweise bei Verschleißerscheinungen der Fall. Bei solchen Fällen ist eine Schmerztherapie ebenfalls erforderlich.

 

 

 

Gegen die immer wieder auftretenden akuten Schmerzen gibt es entsprechende Schmerzmittel, aber auch die Physiotherapie, Krankengymnastik und dergleichen helfen, die Beschwerden in einem gewissen Rahmen zu halten, so dass auch für Menschen mit Verschleißerscheinungen das Leben wieder lebenswert sein kann. Die Schmerzen werden wohl immer wieder auftreten, jedoch werden sie, wenn eine Schmerztherapie erfolgt ist, nicht mehr so stark werden, wie sie es vor der Therapie waren. Die Betroffenen gehen auch anders mit ihren Schmerzen um. Durch die psychologischen Behandlungen sind sie ausgeglichener und wie man ja auch weiß, haben ausgeglichene Menschen meist ein anderes Schmerzempfinden als Menschen, die unter Stress stehen. Bei der Schmerztherapie werden ihnen auch gewisse Übungen gezeigt, die sie bei beginnendem Schmerz anwenden können, so dass die starken Schmerzen meist gar nicht mehr zum Ausbruch kommen. Bei einer Schmerztherapie wird also nicht nur der Körper, sondern auch die Seele des Betroffenen behandelt.

 

 

Heilpraktiker Felix Teske

© Robert Lehmann - Fotolia.com

 




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  28.11.2011; 07:36:40 Uhr



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