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Schwangerschaft und Geburt

Schwangerschaft Baby´s Die Schwangerschaft ist wohl die schönste Zeit im Leben eines Paares, das sich den Kinderwunsch erfüllen möchte. Allerdings ist eine Schwangerschaft mit zahlreichen Veränderungen verbunden. Nicht nur, dass ein neues Familienmitglied heranwächst, auch die Hormone können während der Schwangerschaft regelrecht verrückt spielen.

Die Frauen haben damit gut zu schaffen, aber auch die Männer kommen - indirekt - in Berührung mit den Hormonschwankungen und damit auch mit den Stimmungsschwankungen der Frau. Eine Schwangerschaft dauert 40 Wochen, die Zeit wird ab dem ersten Tag der letzten regulären Periodenblutung der Frau gerechnet. Für den weiblichen Körper bedeuten diese 40 Wochen praktisch einen Ausnahmezustand. Ein Wechselbad der Gefühle, das Gefühl zu haben, man fährt Achterbahn, allerdings sieht man dabei nie den Punkt, wo es dann plötzlich abwärts geht. Eine Schwangerschaft ist erfüllt von Freude, und Erwartung, aber auch die Angst, und Sorgen schleichen sich immer wieder ein. Viele Frauen machen sich große Sorgen um ihr Ungeborenes, versuchen mit allen Mitteln, das winzige, heranwachsende Wesen in ihnen zu schützen. Doch die Natur geht immer ihre eigenen Wege.

 

Die Schwangerschaft wird in drei Abschnitte aufgeteilt


Auf den folgenden Seiten möchten wir werdende Mütter und Paare auf dem Weg von der Befruchtung bis zur Geburt begleiten. Eine Schwangerschaft wird in drei wichtige Abschnitte aufgeteilt (Trimenon). Jeder dieser Abschnitte ist von Veränderungen gekennzeichnet. Das erste Trimenon ist von der 1. bis zur 12. Schwangerschaftswoche (SSW). In diesem Trimenon geschehen die meisten Veränderungen im Körper der Frau. Bestimmte Hormone werden ausgeschüttet, die für die Frau einige Unannehmlichkeiten bereiten. Übelkeit, Stimmungsschwankungen, Schmerzen und Spannen der Brust, Müdigkeit sind im ersten Trimenon nicht selten. Die 13. bis 24. Woche ist das zweite Trimenon. In diesen Wochen fühlt sich die Frau im Allgemeinen äußerst wohl. Die Phase mit den morgendlichen Übelkeiten ist vorbei, ein Hochgefühl findet den Weg in das Leben. Mit der 25. Schwangerschaftswoche beginnt das dritte und letzte Trimenon und somit der Zeitraum, bzw. die Phase der Belastung. Die werdenden Mütter legen deutlich an Gewicht zu, der Bauchumfang wird rasch größer.

Das Baby hat kaum noch Platz, sich zu bewegen, jede Bewegung kann unter Umständen für die Frau Schmerzen bedeuten. Trotzdem bleibt die Vorfreude erhalten, das Warten auf das Baby geht nun in die heiße Phase. Schon zu Beginn des letzten Trimenons gehen die Veränderungen am Baby mit großen Schritten vorwärts. Die Augen werden geöffnet, er kann hören und zwischen Licht und Dunkelheit unterscheiden. Bereits in der 32. SSW nimmt das Baby seine Geburtsposition ein, das heißt, es dreht sich so, dass er nun mit dem Kopf nach unten liegt. Neugeborene, die zu dieser Zeit auf die Welt kommen (Frühgeburt) haben gute Chancen, nach der Geburt selbständig zu atmen. Ab diesem Zeitpunkt wird es für die Frau immer schwerer, das Gewicht des Kindes und des Fruchtwassers zu tragen. Wassereinlagerungen (Ödeme) in den Beinen und Müdigkeit schleichen sich ein. Mit der 40. Woche rückt die Geburt in greifbare Nähe.

Die Geburt - eine einzigartige Erfahrung


In der 40. Schwangerschaftswoche ist es endlich soweit. Zu dieser Zeit wiegt das Baby um die 3500 Gramm - oder mehr, und ist etwa 50cm groß. Ein relativ sicheres Zeichen für die bevorstehende Geburt ist das Platzen der Fruchtblase. Allerdings kann es auch vorkommen, dass diese erst direkt zu Beginn der Geburt platzt, in einigen Fällen muss es sogar künstlich hervorgerufen werden. Die Geburt selbst wird in drei Phasen unterteilt. Die Geburt beginnt mit der Eröffnungsphase, wobei die Fruchtblase platzt, und sich der Muttermund nach und nach öffnet.

Diese Phase kann bis zu 24 Stunden andauern, manchmal ist sie jedoch deutlich kürzer, oder auch etwas länger. Die zweite Phase ist die so genannte Austreibungsphase. In dieser Phase ist der Muttermund vollständig geöffnet, das Baby rutscht in den Geburtskanal hinein, die Presswehen setzen ein. Bis es aber soweit ist, können noch etliche Minuten (60-75) ins Land gehen. Mit der Geburt des Babys ist diese Phase dann abgeschlossen. Etwa eine halbe Stunde nach der Geburt des Kindes geht es in die Nachgeburtphase. In dieser Phase löst sich die Plazenta aus der Gebärmutter und wird ausgestoßen. Um die Plazenta auszustoßen, muss die Frau durch Pressen mithelfen. Damit für die Frau keine weitere Gefahr besteht - durch in der Gebärmutter verbleibende Reste der Plazenta - wird die Nachgeburt gründlich auf Vollständigkeit untersucht. Etwa zwei Stunden nach dem Ausstoßen der Plazenta ist die Geburt nun vollständig beendet.

 

Komplikationen in einer Schwangerschaft

Nicht jede Schwangerschaft verläuft optimal. Etwa 50% der befruchteten Eizellen schaffen es noch nicht mal bis zu Einnistung in die Gebärmutterschleimhaut. Diese wird dann mit der nächsten Monatsblutung, die etwas später einsetzt, als sonst, abgestoßen. Die meisten Frauen wissen zu diesem Zeitpunkt noch nicht mal, dass sie Schwanger waren. Solche frühe Fehlgeburten kommen sehr häufig vor. Häufige Fehlgeburten in den ersten Wochen einer Schwangerschaft können ein Hinweis auf organische Erkrankungen sein, aber auch für Störungen im hormonellen Bereich, oder als Folge einer Gerinnungsstörung. Frauen, die erst über 35 Jahre zum ersten Mal schwanger werden, haben höhere Risiken zu tragen, während der Schwangerschaft. Informationen zu den Gründen und zum Ablauf von Fehlgeburten finden Sie auf den nachfolgenden Seiten. Weitere Komplikationen können natürlich auch während der Schwangerschaft auftreten. Die Sorge, ob das Kind auch gesund ist, beschäftigt viele werdende Mütter. Spezielle Untersuchungen, wie die Nackenfaltenmessung, oder die Fruchtwasseruntersuchung können hier eine große Hilfe sein.

 

 

Hajnalka Prohaska

Foto: © memo - Fotolia.com

 




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  15.10.2009; 14:29:05 Uhr



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