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Suchtkrankheiten

Suchtkrankheiten und Suchtentzug Suchterkrankungen sind vor allem in der westlichen Welt weit verbreitet. Unter Suchtkrankheiten versteht man nicht ausschließlich die Sucht nach Drogen, Alkohol und Tabak, auch andere, nicht Stoffgebundene Süchte sind bekannt und überaus ernst zu nehmen. Fast jeder Mensch ist in seiner Familie, oder im Bekanntenkreis mit Suchtkrankheiten in Berührung gekommen. Die häufigste Suchtkrankheit ist das Rauchen, gefolgt vom Alkohol, Medikamenten, und Drogen. Bei den nicht Stoffgebundenen Suchtkrankheiten macht man die häufigsten Erfahrungen mit Spielsucht, Ess-Störungen, Medien- hier speziell Internetsucht, Kaufsucht, oder Sammelsucht (Messie).

 

 

Von Suchtkrankheiten sind nicht nur Erwachsene betroffen

Suchterkrankungen sind häufig sehr schwerwiegend. Eine Vielzahl davon verursachen gesundheitliche Schäden, wobei die psychische Abhängigkeit hier besonders hervorzuheben wäre. Menschen, die in ihrem Alltag mit Belastungen, und psychischen, sowie körperlichen Anforderungen nicht gut zurechtkommen, schlittern häufig in ein Suchtverhalten. Das größte Problem bei vielen Suchterkrankungen ist die Tatsache, dass der Übergang vom Missbrauch in die Sucht sehr schleichend vonstatten geht, und so meist erst wahrgenommen wird, wenn es bereits zu spät ist. Abgründe tun sich hier auf, von denen die Betroffenen zunächst kaum etwas bemerken. Leider sind Suchtkrankheiten nicht nur bei Erwachsenen ein ernst zu nehmendes Problem. Immer mehr Kinder und Jugendliche machen ihre Erfahrungen mit Suchtmitteln, oder stolpern in nicht Stoffgebundene Suchtfallen (Handy, Internet, Online-Spiele etc.). Häufig haben Kinder und Jugendliche leichten Zugang zu Drogen, Alkohol und Zigaretten. Der Großteil der Betroffenen kommen aus zerrütteten Familien, nicht selten spielt im Familienleben Sucht (Tabak, Alkohol etc.) eine große Rolle. Diese Kinder erkennen häufig nicht die Gefahren, die diese Stoffe nach sich ziehen.

 

 

 

Teufelskreis Sucht - Professionelle Hilfe beim Ausstieg notwendig

 


 

Suchtkrankheiten sollten niemals auf die leichte Schulter genommen werden. Allerdings reicht es nicht aus, wenn Freunde und andere Familienmitglieder den Betroffenen auf sein (Sucht)Verhalten hinweisen. Die Erkenntnis muss vom Betroffenen selbst kommen, um den Weg raus aus der Sucht zu finden. Suchtkrankheiten stellen immer einen Teufelskreis dar. Den zu durchbrechen gelingt nur selten aus eigener Kraft und mit Eigenmotivation. Nicht selten sind Betroffene auf professionelle Hilfe angewiesen.

 

Hier ist auch Fingerspitzengefühl angesagt. Ratschläge und gut gemeintes Drängen seitens der Angehörigen, oder Freunden bringen allerdings nichts. Ganz im Gegenteil. So lange der Süchtige nicht selbst davon überzeugt ist, dass er aus diesem Teufelskreis herausbrechen muss, bzw. will, ist jeder Versuch, dies zu "erzwingen" völlig sinnlos. Ein Suchtkranker ist jedoch auch nach seinem Entzug nicht völlig geheilt.

 

Das Gehirn merkt sich das Suchtverhalten und der kleinste Rückfall kann zu noch heftigerem Suchtverhalten führen. Suchtkrankheiten lassen sich also nicht heilen. Die Betroffenen müssen ihr Leben lang daran arbeiten, clean zu bleiben. Egal, um welche Suchtmittel es sich handelt. Neben psychologischer Betreuung empfiehlt es sich auch, sich in einer Selbsthilfegruppe aktiv einzubringen. In besonders schweren Fällen kann auch eine stationäre Entwöhnung sinnvoll sein, mit anschließender Weiterbetreuung durch Psychotherapeuten. Die Entwöhnung auf eigene Faust bringt nur in seltenen Fällen den gewünschten Erfolg. Die Rückfallsquote ist in diesen Fällen besonders hoch.

 

© Andrzej Tokarski - Fotolia.com

Hajnalka Prohaska



Artikel wurde zuletzt geaendert am:  25.02.2010; 21:41:11 Uhr



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