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Vitamin C (Ascorbinsäure)

Vitamin C (Ascorbinsäure) Vitamin C ist als wichtiges Vitamin, wohl jedem Bekannt. Es ist ein wasserlösliches Vitamin, das im Körper nicht gespeichert und so mit der täglichen Nahrung zugeführt werden muss. Für die Bildung von Vitamin C ist ein bestimmtes Enzym notwendig, dies ging bei Menschen, Affen, und Meerschweinchen im Laufe der Evolution verloren. Vitamin C ist besonders wichtig, denn es stärkt das Immunsystem, wirkt Bindegewebsstärkend, fördert die Wundheilung, trägt dazu bei, dass der natürliche Alterungsprozess verlangsamt wird und schützt vor krebserregenden Stoffen, indem das Vitamin freie Radikale abfängt. Vitamin C schützt die Zellen, wirkt beim Aufbau des Bindegewebes und ist am intermediären Stoffwechsel maßgeblich beteiligt. Im menschlichen Körper gibt es zwar keine spezifischen Speicher, jedoch ist das Vitamin in einigen Organen reichlich vorhanden. So zum Beispiel im Gehirn, in der Hypophyse, in den Augenlinsen, in Leber und Milz, aber auch in den Leukozyten. Hier wird das Vitamin jedoch ständig gebraucht, und deshalb kann es nicht, wie z.B. Vitamin B12 bei Bedarf dem restlichen Körper zur Verfügung gestellt werden. Für die Verwertung von Eisen ist Vitamin C sehr wichtig. Eine weitere, sehr wichtige Funktion erfüllt Vitamin C, als Coenzym. In dieser Form ist Ascorbinsäure maßgeblich an der Produktion von bestimmten Bestandteilen für Blut, Zahnfleisch, Zähne, Knochen, Gallensäure und Bindegewebe beteiligt. Vitamin C ist ein sehr empfindliches Vitamin. Es zeigt sich gegenüber Licht und Sauerstoff besonders empfindlich. Deshalb sollte frisches Obst und Gemüse möglichst dunkel gelagert werden, oder noch besser, ganz frisch verzehrt werden. Kohlgemüse enthält nach dem Kochen mehr Vitamin C, als im frischen, rohen Zustand. Allerdings sollte man das Gemüse nicht zu lange kochen, denn dadurch geht der Vitamingehalt empfindlich zurück.

 

Täglicher Bedarf an Vitamin C

Vitamin C muss dem Körper täglich mit der Nahrung zugeführt werden. Der Grund dafür ist die fehlende Möglichkeit, im Körper Vitamin C zu speichern. 100mg Vitamin C ist der empfohlene Tagesbedarf für einen sonst gesunden Erwachsenen. Bestimmte Umstände erhöhen den Bedarf. Schwangere, Stillende, Leistungssportler, Raucher und Alkoholiker, sowie Menschen die unter Stress stehen, benötigen mehr Vitamin C. Hier ist die tägliche Menge mit 150mg angegeben. Diese Menge ist über eine ausgewogene Ernährung durchaus leicht zu decken. Eine zusätzliche Einnahme von Vitamin C Präparaten ist in der Regel nicht erforderlich. Menschen, die an Erkältungskrankheiten leiden, können ihren Vitamin C Haushalt mit 1 Brausetablette pro Tag gut im Schuss halten.

 

 

Hypovitaminose C

Ein Vitamin-C-Mangel kann Skorbut verursachen. Dies ist eine Erkrankung, die eindeutig auf einen ausgeprägten Mangel an Vitamin C zurückzuführen ist. Die Erkrankung verursacht Zahnfleischbluten, Zahnausfall, Schäden im Bindegewebe, und Blutungen der Muskulatur. Obwohl die Erkrankung in den Industrieländern heute kaum noch anzutreffen ist, sollte man die Wichtigkeit von Vitamin C nicht unterschätzen. Ältere Menschen neigen dazu, weniger Vitamin C zu sich zu nehmen, als empfohlen. Auch in solchen Fällen können leichte Mangelerscheinungen auftreten, die sich in Müdigkeit, Anfälligkeit gegenüber Infektionskrankheiten, wie Erkältung etc. sowie in verzögerter Wundheilung und Konzentrationsstörungen äußern. Ein deutlich ausgeprägter Mangel an Vitamin C kann auch unter anderem zu krankhaften Veränderungen in der Knochen- und Zahnsubstanz führen. Die Herztätigkeit wird beeinträchtigt, außerdem kommt es zu Anämie (Blutarmut).

 

Hypervitaminose C

Eine Überversorgung mit Vitamin C ist nur schwer möglich, da ein Zuviel an Vitamin C einfach über die Nieren ausgeschieden wird. Allerdings wer sich zu viel des Guten tun möchte, läuft Gefahr, dass die Wirkung, bzw. die Aufnahme von Vitamin B12 gestört, oder gar verhindert wird, da das Vitamin B12 dabei zerstört wird. Zu viel Vitamin C, was über längere Zeit hinaus regelmäßig dem Körper zugeführt wurde, kann unter Berücksichtigung bestimmte Anlagemerkmale zu Nierensteinbildung führen.

 

Lebensmittel, die Vitamin C enthalten

Es ist allgemein bekannt, das das meiste Vitamin C in pflanzlichen Nahrungsmitteln, wie Obst und Gemüse enthalten ist. Natürlich gilt auch hier, dass jeder Träger des Vitamins in unterschiedlicher Konzentration über Vitamin C verfügt. Interessant ist, dass früher Orangen und Zitronen als die Früchte galten, die das meiste an Vitamin C enthielten. Heute ist es anderes. Das meiste Vitamin C ist in Camu-Camu enthalten.

Nämlich etwa 2000mg pro 100gr. Weitere Vitamin-C-Lieferanten sind:

 


  • Acerolakirsche
  • Hagebutte
  • Guave
  • Paprika
  • Tomaten
  • Orangen
  • Zitronen
  • Grapefruit
  • Erdbeeren
  • Ananas
  • Sauerkraut
  • Kohlgemüse
  • Mango
  • Heidelbeere
  • Schwarze Johannisbeere
  • Rosenkohl
  • Kiwi
  • Spinat
  • Brokkoli
  • Avocado
  • Kartoffeln
  • Apfel
  • Birnen
  • Bananen
  • Pfirsich
  • Zwiebel
  • Papaya

Obst und Gemüse zwischendurch versorgen den Körper nicht nur mit frischem Vitamin C, sondern auch mit wichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen. Des Weiteren werden so dem Körper Ballaststoffe zugeführt. Um den Körper ausreichend mit Vitamin C zu versorgen ist eine ausgewogene und gesunde Ernährung, die viel Obst und Gemüse enthält, sehr wichtig. Obst und Gemüse sollte man nach Möglichkeit frisch verzehren. Zu lange Lagerung, sowie zu langes Kochen zerstört einen Teil der Vitamine.

 

 

Hajnalka Prohaska

© volff - Fotolia.com




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  22.06.2009; 20:46:25 Uhr



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