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Vitamin E (Tocopherole)

Vitamin E (Tocopherole) Vitamin E ist eines der fettlöslichen Vitamine. Da der Körper Vitamin E nicht selbst herstellen kann, muss das Vitamin mit der Nahrung zugeführt werden. Vitamin E ist eine der Antioxidantien und schützt den Körper vor Krebserkrankungen, indem es im Körper freie Radikalen abfängt. Vitamin E ist eines der Vitamine, die nur von Pflanzen produziert werden kann. Klarerweise enthalten also pflanzliche Nahrungsmittel besonders viel Vitamin E. Da das Vitamin fettlöslich ist, kann der Körper daraus Depots anlegen. Dies ist sehr wichtig, da nur etwa die Hälfte der Menschen ausreichend Vitamin E mit der Nahrung zu sich nimmt. Vitamin E hat eine ganze Reihe an Funktionen und Aufgaben im Körper. Eine der Hauptaufgaben ist das Abfangen von freien Radikalen im Körper. Diese so genannten freien Radikalen entstehen im Körper bei besonderer Belastung, wie Rauchen, zu intensiver Sonneneinstrahlung oder Stress. Sie sind mitunter für Krebserkrankungen, Herzinfarkt und andere Erkrankungen verantwortlich. Die Vitamine A, C und E sind dafür da, diese freien Radikalen abzufangen und unschädlich zu machen. Außerdem ist Vitamin E dafür zuständig, das körpereigene Immunsystem zu stärken und zu unterstützen. Außerdem schützt das Vitamin die Blutgefäße vor Ablagerungen. Weitere Funktionen von Vitamin E sind der Schutz vor Leberschäden, und vor Muskelschwund. Es begünstigt und fördert die Wundheilung, verzögert den Alterungsprozess der Haut und der inneren Organe.

 

Täglicher Bedarf an Vitamin E

Der tägliche Bedarf an Vitamin E für Erwachsene wird mit 12mg für Frauen und 14mg für Männer angegeben. Dieser Bedarf ist etwa ab dem 15. Lebensjahr notwendig, um den Bedarf zu decken. Allerdings ist Vitamin E eines der Vitamine, die man kaum schafft, mit der Nahrung in ausreichender Menge zu sich zu nehmen. Allein in Deutschland schafft es gerade mal etwa die Hälfte der Menschen. Besondere Umstände erhöhen den Bedarf an Vitamin E. Dies sind Schwangerschaft, Stillperiode, Leistungssportler, ältere Menschen mit einem schwächeren Immunsystem. Raucher und Alkoholiker haben ebenfalls einen erhöhten Tagesbedarf an Vitamin E, ebenso Menschen, die häufig unter Stress stehen.

 

 

Hypovitaminose E

Eine Unterversorgung mit Vitamin E kommt vor allem dann vor, wenn man mit der Nahrung regelmäßig zu wenig Vitamin E aufnimmt. Dies ist vor allem bei Menschen der Fall, die zu wenig pflanzliches Nahrungsmittel verzehren. Gemüse, Salate, Obst sind sehr wichtige Vitaminlieferanten, nicht nur, wenn es um Vitamin C geht. Pflanzenöle zum Beispiel sind ebenfalls reich an Vitamin E. Allerdings ist der Körper in der Lage, aus dem aufgenommenen Vitamin E ein kleines Depot anzulegen. Aus diesem Grund dauert es oft Jahre, bis sich ein Vitamin E Mangel bemerkbar macht. Der Körper teilt sich die Reserven ein. Resorptionsstörungen, wie Darmerkrankungen können eine weitere Ursache für einen Vitamin E Mangel sein. Menschen, die an einem Vitamin-E-Mangel leiden, klagen über Konzentrationsstörungen, Muskelschwäche und sind häufiger krank. Vor allem harmlose Erkältungen können Menschen mit einem Vitamin E Mangel für über eine Woche richtig krank werden lassen. Die Einnahme von Vitamin-E-Präparaten kann eine eventuell auftretende Differenz ausgleichen. Die Einnahme solcher Vitamintabletten, Dragees, oder Brausetabletten sollte stets nach Rücksprache mit dem Arzt erfolgen. Eine Notwendigkeit besteht nicht immer.

 

Hypervitaminose E

Allein durch die Nahrung kann keine Überdosierung von Vitamin E auftreten. Bedenklich werden Tagesdosierungen ab einer Menge von 300mg Vitamin E täglich. Schädlich für die Gesundheit sind jedoch erst Tagesdosierungen von 800mg täglich. Tritt eine Überversorgung auf, so macht sich das vor allem in der Blutgerinnung bemerkbar. Weitere Beschwerden sind im Magen-Darm-Bereich zu erwarten, außerdem können Muskelschwäche, häufige, heftige Kopfschmerzen und Übelkeit auftreten.

 

Nahrungsmittel, die Vitamin E enthalten

Wie bereits erwähnt, wird Vitamin E ausschließlich von Pflanzen hergestellt. Auch hier ist der Vitamingehalt unterschiedlich hoch. Deswegen sollte man auf eine ausgewogene Ernährung großen Wert legen. In tierischen Produkten ist zwar auch ein wenig Vitamin E vorhanden, diese Menge reicht jedoch bei weitem nicht aus, um den täglichen Bedarf zu decken. Pflanzenöle allgemein enthalten relativ viel Vitamin E.

Dazu gehören:

 


  • Sonnenblumenöl
  • Palmkernöl
  • Kürbiskernöl
  • Olivenöl
  • Distelöl
  • Sojaöl
  • Rapsöl
  • Maiskeimöl
  • Margarine
  • Erdnussöl
  • Weizenkeimöl
  • Leinöl
  • Kokosnussfett

Außerdem enthalten :

  • Pistazien
  • Erdnüsse
  • Kokosnüsse
  • Haselnüsse
  • Walnüsse
  • Mandeln
  • Blattgemüse
  • Unverarbeitetes Getreide

und Vollkornprodukte, sowie Eier und Leberviel Vitamin E.

 

Da man Öle nicht trinkt, sondern höchstens zum Braten, oder für den Salat verwendet, und auch hier nur in kleinen Mengen, sollte man den Vitamin E-Bedarf mit Nüssen und Gemüse, sowie durch den Verzehr von Vollkornprodukten decken.

 

 

Hajnalka Prohaska

© by-studio - Fotolia.com




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  23.06.2009; 18:01:04 Uhr



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