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Die Gefahr für das allgemeine Wohlbefinden: Abszess des Parodontiums
Die Zähne gehören zu den elementaren Faktoren, wenn es um das allgemeine Wohlbefinden geht. Zu keiner Zeit war ein schönes Gebiss für die meisten Menschen so wichtig, wie es das heute ist. Für möglichst natürlich wirkenden Zahnersatz beispielsweise werden oft viele tausend Euro ausgegeben. Die Forschung ist mittlerweile soweit, dass das klassische Gebiss vermutlich bald der Vergangenheit angehört. Zahnimplantate werden heute schon in großer Zahl eingesetzt. Allerdings sind für das Wohlbefinden die rein optischen Gesichtspunkte oft von eher peripherer Bedeutung. Jeder der schon einmal unter Zahnschmerzen gelitten hat, weiß, dass Probleme im Mundraum zur echten Qual werden und die Lebensqualität erheblich einschränken können. Neben den klassischen Zahnschmerzen, die durch kariöse Zähne ausgelöst werden, kommt den Erkrankungen des Parodontiums große Bedeutung zu.
Unter Parodontium versteht der Fachmann das funktionelle Verankerungssystem des Zahnes oder anders ausgedrückt den gesamten Zahnhalteapparat. Kommt es in diesem Bereich zu Erkrankungen, kann das im schlimmsten Falle zum Verlust auch gesunder Zähne führen. Deshalb gehört zum Beispiel die Parodontitis zu einer der besonders gefürchteten Krankheiten des Mundraumes. Abszesse sind umkapselte Eiteransammlungen, die durch Entzündungen entstehen können. Sie können an jeder erdenklichen Stelle des Körpers auftreten, natürlich auch am Parodontium. Entzündungen sind schmerzhaft und schwächen das Immunsystem. Immer wieder auftretende Abszesse gerade im Mundraum bedeuten für den Erkrankten schlimme Schmerzen.
Abszesse des Parodontiums können unterschiedliche Ursachen haben
Antibakterielle Lösungen können auch zuhause bequem angewendet werden und verhindern eine Ausbreitung der Verursacher. Bei einer Behandlung werden die Abszesse geöffnet, so dass der Eiter abfließen kann. Die Wunden werden gereinigt und antibakteriell versorgt. Bei tiefer sitzenden Abszessen ist eventuell ein operativer Eingriff notwendig. Zeitnahe Behandlung kann eine Ausbreitung der Entzündung verhindern. Leider sind solche Behandlungen oft langwierig, der Erhalt der eigenen Zähne steht dabei sicher im Vordergrund. Allerdings wird die Entfernung oder Verödung einer chronisch entzündeten Zahnwurzel manchmal notwendig. Ist der Zahn darüber intakt, kann er oft trotzdem erhalten bleiben.
Ein gesundes Parodontium steigert das allgemeine Wohlbefinden
Treten Probleme mit dem Parodontium auf, sollten die Ursachen abgeklärt werden. Sind beispielsweise Medikationen verantwortlich, kann durch eine Umstellung in diesem Bereich eine Besserung der Beschwerden bewirkt werden. Auch hormonelle Ursachen können erkannt und durch entsprechende Maßnahmen entschärft werden. Egal welche Gründe für die Abszesse des Parodontiums bestehen, durch eine fachgerechte Behandlung und durch regelmäßige, richtige Mundhygiene können die Beschwerden gelindert werden. Viele Patienten leiden unter den schmerzhaften Symptomen und der Angst vor dem vorzeitigen Verlust der eigenen Zähne.
Denn ein gesunder Mundraum mit schönen, eigenen Zähnen steigert das Selbstbewusstsein und das allgemeine Wohlbefinden. Außerdem können chronische Entzündungen, egal an welcher Stelle des Körpers sie auftreten, zu schwerwiegenden Folgeerkrankungen führen. Eine professionelle Behandlung der Abszesse im Mundraum ist also in zweifacher Hinsicht wichtig für die Gesundheit. Erstens können vielfach die eigenen Zähne lange erhalten bleiben und zweitens verschwinden oft körperliche oder auch seelische Symptome, die man gemeinhin nicht unbedingt mit den Zähnen in Verbindung bringt.
Heilpraktiker Felix Teske
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Artikel wurde zuletzt geaendert am: 27.06.2011; 19:31:57 Uhr