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Diagnose und Geräte - Wichtiges in der Zahnmedizin
Kaum zu glauben, welche Bedeutung die Zähne für die Gesundheit des Menschen haben. Kariöse Erkrankungen und Fehlstellungen der Zähne können die Ursache für viele verschiedene Erkrankungen sein. Deshalb sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt wichtig. Schnell können kleine kariöse Erkrankungen, Zahnfleischerkrankungen und sogar Krebserkrankungen, beispielsweise am Gaumen, erkannt und behandelt werden. Schwerwiegende Folgeerkrankungen werden durch die richtige Diagnose verhindert.
Die Zähne sollten möglichst lange erhalten bleiben, denn wenn die ersten bleibenden Zähne durch künstliche Zähne ersetzt werden müssen, hat dies oft den Verlust weiterer Zähne zur Folge. Loser, schlecht sitzender Zahnersatz führt schnell zur Lockerung und zum Verlust der benachbarten Zähne. Muss nur ein kleines Loch im Zahn behandelt werden, tut dies noch nicht so weh. Bereits im Kleinkindalter sind regelmäßige Zahnarztbesuche erforderlich. Mit der richtigen Behandlung wird Kindern die Scheu vor dem Zahnarzt genommen, das Milchgebiss wird gepflegt, Kindern wird mit gesunden Zähnen ein guter Start in das Erwachsenenleben ermöglicht.
Die Diagnose in der Zahnmedizin
Bei Zahnerkrankungen denkt sicher jeder zuerst an Karies und Parodontose. Doch mit der richtigen Diagnose in der Zahnmedizin können viele andere Erkrankungen erkannt und behandelt werden. Bei Kleinkindern werden durch die richtige Diagnose Fehlstellungen der Zähne frühzeitig erkannt und können durch die unterschiedlichsten kieferorthopädischen Maßnahmen behandelt werden. Fehlstellungen der Milchzähne, die als Platzhalter für die bleibenden Zähne wichtig sind, werden korrigiert. Bei bleibenden Zähnen führen kieferorthopädische Behandlungen nicht nur zu einem guten kosmetischen Ergebnis, sondern zu einem guten Allgemeinbefinden, denn nicht selten verursachen Fehlstellungen der bleibenden Zähne die unterschiedlichsten körperlichen Beschwerden.
Erkrankungen des Zahnfleisches, z. B. Zahnfleischbluten und Parodontitis, eine Entzündung des Zahnfleisches, werden durch die richtige Diagnose schnell erkannt und können medikamentös behandelt werden. Haben sich bereits Zahnfleischtaschen gebildet, die zur Lockerung der Zähne führen, so können sie mit der richtigen zahnmedizinischen Behandlung schnell ausgeglichen werden. Erkrankungen und Missbildungen der Zahnwurzel werden durch Röntgenuntersuchungen festgestellt. Dies ist besonders zur Diagnose von Beschwerden mit den Weisheitszähnen wichtig, da der Durchbruch der Weisheitszähne häufig zu Komplikationen führt. Werden durch die Röntgenuntersuchung Erkrankungen der Zahnwurzel festgestellt, kann die Wurzelspitze entfernt werden. Das Risiko, an Karies zu erkranken, kann durch die richtige Diagnose schnell festgestellt werden. Der Zahnarzt nimmt einen Speicheltest vor und kann die notwendigen Maßnahmen zur Vorbeugung von Karies einleiten.
Geräte in der Zahnmedizin
Um die richtige Diagnose zu stellen, nutzt der Zahnarzt die unterschiedlichsten Geräte. Die Sonde und den Spiegel kennt jeder, denn sie werden bei der Routineuntersuchung zur Diagnose von Karies und von Zahnfleischerkrankungen genutzt. Um Karieserkrankungen zu behandeln und Zahnstein zu entfernen, nutzt der Zahnarzt Bohrer in den unterschiedlichsten Ausführungen. Viele moderne Geräte kommen inzwischen zum Einsatz, so werden für Operationen und für Kariesbehandlungen bereits lasergestützte Instrumente genutzt.
Bei einer Wurzelkanalbehandlung ist es wichtig, die Länge des Wurzelkanals zu messen. Der Zahnarzt bedient sich dafür der Endometrie, einem modernen elektrischen Messverfahren. Muss ein Zahn entfernt werden, stehen dem Zahnarzt die unterschiedlichsten Zangen zur Verfügung. Um eine hartnäckige Wurzel zu entfernen, nutzt der Zahnarzt den Wurzelheber. Da verschiedene zahnmedizinische Behandlungen von starkem Speichelfluss begleitet werden, wird während der Behandlung ein Speichelsauger eingesetzt. Immer wieder sind zahnmedizinische Operationen erforderlich, beispielsweise in der Implantologie, wo Implantate als fester Zahnersatz im Kiefer verankert werden. Skalpells in unterschiedlichen Ausführungen werden dafür genutzt.
Um den Schmerz verschiedener Behandlungen zu minimieren oder auszuschalten, muss der Zahnarzt verschiedene Spritzen und Injektionsnadeln verwenden. Viele moderne Methoden werden inzwischen für Injektionen genutzt, z. B. die Lasertechnik. Verschiedene Füllungen, die in den Zahn eingebracht werden, müssen aushärten. Dazu muss eine spezielle Lampe verwendet werden. Für die Versorgung mit Zahnersatz nutzt der Zahnarzt verschiedene Löffel, um einen Abdruck zu nehmen. Mundgeruch und seine Ursache können mit einem Halitometer festgestellt werden. Besonders bei Kindern, die Angst vor zahnmedizinischen Behandlungen haben, werden spezielle Narkoseverfahren mit modernen Geräten angewendet. Alle zahnmedizinischen Geräte bestehen aus hochwertigem Material. Eine einwandfreie Hygiene ist unerlässlich, deshalb müssen alle Geräte sterilisiert werden. Um die zahnmedizinische Behandlung für den Patienten so schmerzarm wie möglich zu machen, werden die Geräte immer weiterentwickelt und präzisiert.
Um dauerhaften Erfolg der zahnmedizinischen Behandlung zu sichern, muss jeder selbst seinen Beitrag leisten. Gesunde Ernährung und umfassende Mundhygiene sind unverzichtbar. Der Zahnarzt steht den Patienten gern mit nützlichen Tipps zur Seite.
Heilpraktiker Felix Teske
© Mihai Simonia - Fotolia.com
Artikel wurde zuletzt geaendert am: 11.04.2011; 16:55:21 Uhr