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Durchbrechen der Zähne - Probleme beim Durchbrechen

Kinder beim Zahnputzen Nahezu jeder, der Kinder hat, kennt das Problem: Viele Babys haben große Schmerzen, wenn die Milchzähne durchbrechen. Da der kleine Kiefer eines Kindes keinen ausreichenden Platz für die bleibenden Zähne bietet, bildet das Kind ein Milchgebiss aus, das aus 20 Zähnen besteht. Das Durchbrechen der Zähne setzt bei den meisten Kindern ab dem 6. Lebensmonat ein. Bei einigen Kindern erfolgt das Durchbrechen der Zähne bereits mit dem 4. Lebensmonat, bei einigen Kindern sogar erst ab dem 14. Lebensmonat. Ein verspätetes Durchbrechen der Milchzähne hat einen verzögerten Durchbruch der späteren bleibenden Zähne zur Folge. Dabei erscheinen die Zähne in einer bestimmten Reihenfolge.

 

Die mittleren Schneidezähne erscheinen zuerst, es folgen die seitlichen Schneidezähne, dann die ersten Backenzähne, die Eckzähne und zum Schluss die zweiten Backenzähne. Die ersten Zähne erscheinen im Unterkiefer, die entsprechenden Gegenzähne durchbrechen etwa vier Wochen später den Oberkiefer. Bei den meisten Kindern ist das Durchbrechen der Zähne zum Ende des 3. Lebensjahres abgeschlossen. Die Zähne werden ab diesem Alter voll genutzt, allerdings sind die Zahnwurzeln noch nicht vollständig ausgebildet.

 

Die Milchzähne sind Platzhalter für die bleibenden Zähne und werden bis zum Zahnwechsel genutzt. Im 6. Lebensjahr kommt es wieder zum Durchbrechen der Zähne, denn der erste bleibende Backenzahn erscheint hinter der Milchzahnreihe. Daran anschließend setzt der Zahnwechsel ein. Er beginnt bei den meisten Kindern zwischen dem 6. und 8. Lebensjahr mit dem Verlust der mittleren Schneidezähne. Die weiteren Milchzähne werden nach und nach durch bleibende Zähne ersetzt. Damit es beim Zahnwechsel nicht zu Schmerzen beim Durchbrechen der Zähne kommt, gilt es, das Milchgebiss zu pflegen, damit die Milchzähne nicht vorzeitig entfernt werden müssen. Der Zahnwechsel ist zumeist mit dem 13. Lebensjahr abgeschlossen.

 

Behandlung von Schmerzen beim Durchbrechen der Zähne

Das Durchbrechen der Zähne wird bei Babys von Speichelfluss begleitet. Neben Schmerzen kann es zu Fieber und zu Durchfall kommen. Um Schmerzen beim Durchbrechen der Zähne zu lindern, können Eltern das Zahnfleisch des Kindes mit dem Finger leicht massieren. Gekühlte Karotten oder Apfelstücke können den Kindern zum Beißen gegeben werden, ebenso wie Beißringe. Dies fördert die Durchblutung. Damit das Kind diese Dinge nicht verschluckt, sollten die Eltern das Kind mit diesen Hilfsmitteln nicht allein lassen. Kamillen- oder Salbeitee kann dem Kind zum Trinken gegeben und auf das Zahnfleisch aufgetragen werden.

Dies wirkt entzündungshemmend. In der Apotheke werden Veilchenwurzeln, Zahnungstropfen und Zahnungsgele angeboten. Die Veilchenwurzeln sollten regelmäßig ausgekocht werden, Tropfen und Gele dürfen keinen Alkohol und keinen Zucker enthalten. Man sollte rechtzeitig nach dem Durchbrechen der Zähne mit der Zahnpflege beginnen. Eine spezielle Babyzahnbürste mit Gummilamellen ist dafür geeignet, Zahnpasta ist noch nicht erforderlich. So gewöhnen sich die Kinder schon früh an das Zähneputzen. Beim Durchbrechen der Zähne brauchen Kinder besonders viel Zuwendung. Die Beschäftigung mit einem neuen, spannenden Spielzeug kann von den Schmerzen ablenken. Da das Durchbrechen der Zähne mit einem verstärkten Speichelfluss verbunden ist, sollten Gesicht und Hals des Kindes mit einer fetthaltigen Gesichtscreme gepflegt werden.

 

Anomalien beim Durchbrechen der Zähne

Um den Kindern mit gesunden Zähnen einen guten Start in das Erwachsenenleben zu ermöglichen, kommt es darauf an, frühzeitig den Zahnarzt aufzusuchen. Der erste Zahnarztbesuch kann schon im Alter von drei Jahren erfolgen, wenn das Durchbrechen der Zähne weitgehend abgeschlossen ist. Die Zahnmedizin bietet verschiedene Behandlungsmöglichkeiten für Kinder an. Dazu gehört die Korrektur von Fehlstellungen der Zähne durch kieferorthopädische Maßnahmen. Im Kindesalter lassen sich diese Fehlstellungen noch am besten korrigieren. Der Zahnarzt untersucht das Milchgebiss auf Karies und kann kleine kariöse Erkrankungen sofort behandeln, um größere Schäden zu verhindern.

Eine halbjährliche zahnmedizinische Kontrolle sollte nicht versäumt werden. Nicht alle Kinder bilden ein vollständiges oder regelmäßiges Gebiss aus. Die Ursachen können vielfältig sein. Der Zahnarzt entscheidet, welche Maßnahmen erforderlich sind. Werden beim Zahnwechsel nicht alle Zähne ausgebildet, können künstliche Zähne im Rahmen der Implantologie eingesetzt werden. In schwerwiegenden Fällen liegen Zähne quer im Kiefer. Eine Operation kann helfen. Es kommt darauf an, eine regelmäßige Zahnstellung und ein gesundes Gebiss zu erreichen, denn schlechte Zahnstellungen und kranke Zähne können erhebliche gesundheitliche Beeinträchtigungen zur Folge haben.

 

Selbst im Erwachsenenalter kann das Durchbrechen der Zähne noch zu Problemen führen, denn die Weisheitszähne erscheinen nicht selten erst nach dem 20. Lebensjahr. Da die Wurzeln der Weisheitszähne oft sehr unregelmäßig geformt sind und es zu Komplikationen kommen kann, ist vor der Entfernung der Weisheitszähne zumeist eine Röntgenuntersuchung erforderlich. Um die Zähne so lange wie möglich zu erhalten, kommt es auf gründliche Zahnpflege, gesunde Ernährung und regelmäßige Zahnarztbesuche an.

 

 

 

Heilpraktiker Felix Teske

© Kzenon - Fotolia.com




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  10.04.2011; 09:05:17 Uhr



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