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Ganzheitliche Therapie – Wo die Schulmedizin Türen öffnet, gewinnt der Patient
In den letzten Jahren wird die Verbindung der verschiedenen medizinischen Fachgebiete ebenso beschworen wie Einflüsse jahrtausendealter Heilmethoden oder der Naturheilkunde in der Schulmedizin endlich zugelassen werden. Meridiane, Energiefluss und psychische Ursachen sind Begriffe, die von der Schulmedizin der vergangenen Jahrhunderte meist als erst Scharlatanerie und dann zumindest lange als nicht-erwiesen dargestellt wurden. Das allgemeine zeitgeistliche Umdenken und der Einbezug von esoterischen, astrologischen und scheinbar altertümlichen Aspekten führen heute zu einer neuen Medizin. Vor einigen Jahren wurde der Akkupunktur attestiert, dass sie Blockaden löse, Ängste beeinflussen und sogar Schmerzen lindern könne. Die Lehre der Muskelspannung in der Kinesiologie wurde mehr und mehr integriert, Aspekte der Medizin im alten China wiederentdeckt und endlich angewandt. Viele Zahnarztpraxen haben sich diesem ganzheitlichen Weg geöffnet und gehen Kooperationen mit Spezialisten dieser Gebiete ein oder das Personal lässt sich weiterbilden.
Alternative Zahnheilkunde - Gesunde Zähne
Die ganzheitliche Therapie vergisst nicht mehr, dass an einem Zahn ein ganzer Mensch hängt. Leidet dieser unter chronischen Krankheiten, war schon früher bekannt, dass diese auch die Zähne, den Kiefer und alle Teile des Mundes befallen können. Eine reine Behandlung der auftretenden Symptome wie Entzündungen etc. bringt daher meist keinen langfristigen Erfolg. Es muss an der Ursache gearbeitet werden bevor man versucht die Wirkungen zu behandeln. Schmerzblocker und für den Organismus anstrengende Medikamente geraten immer mehr ins Hintertreffen. Stattdessen wird vermehrt auf schonende Methoden wie Akkupunktur, Hypnose oder Dämmerschlaf sowie Naturheilkunde zur Schmerzstillung oder Entzündungshemmung gesetzt. Heilpflanzen und Kräuter werden wieder in den modernen Behandlungsalltag aufgenommen und überraschen selbst noch viele Ärzte durch extreme Wirkung und hohe Verträglichkeit. Viele Krankheiten lassen sich komplett durch ausgebildete Heilpraktiker behandeln oder die Behandlung lässt sich unterstützen.
Nicht unwesentlich sind auch die Zusammenhänge des Körpers mit der Psyche. Aussprüche wie „Ich habe Wut im Bauch" oder „mir schnürt es den Hals zu" finden wieder Gehör - und das nicht nur auf der Couch von Psychotherapeuten. Auf den Mundraum bezogen „beißt man die Zähne zusammen" wenn man angespannt ist oder ehrgeizig. Man hat „ein lockeres Mundwerk" wenn mentale Offenheit gesund hält. Die teilweise hohe psychische Belastung von Angstpatienten lässt diese verkrampfen und ruft nicht nur eine verspannte Nackenmuskulatur nach sich. Angst ist Stress für den Körper, vor allem wenn sie bei langen Behandlungen über Stunden andauert. Dem wird nun Sorge getragen, indem Angstpatienten psychologisch betreut werden und angenehme, „unklinische" Praxisräume besuchen statt mit einer Vollnarkose ruhig gestellt zu werden.
Gleichzeitig wird nicht mehr ignoriert, dass die Zähne ähnlich wie die Fußreflexzonen einzeln für Organe und Körperbereiche stehen. Wird ein Zahn achtlos gezogen und keine Nachsorge für das betreffende Organ betrieben, kann dieses ernsthaft erkranken.
Gesunde Zähne für die ganze Familie
Umgekehrt kann die Krankheit eines Organs sich am jeweiligen Zahn niederschlagen und diesen zur Entzündung treiben ohne dass es äußerliche Gründe dafür gibt. Der aufgeklärte Zahnarzt kennt und schätzt diese Zusammenhänge. In der ganzheitlichen Zahntherapie werden solche Einflüsse abgeklopft bevor ein Bohrer in die Hand genommen wird. Teilweise klingen die zahnspezifischen Erkrankungen sogar ab, wenn das entsprechende Organ behandelt wird. Körper, Geist und Seele wird wieder in einen gemeinsamen Klang gebracht. Nicht umsonst erfreuen sich Feng Shui, Zen-Buddhismus, Yoga oder Ayurveda als ganzheitliche Therapien einem regen Zuwachs an Begeisterten, ohne überdreht esoterisch zu wirken. Fast täglich sprießen Zentren aus dem Boden wo Schulmediziner, Heilpraktiker, Vertreter der chinesischen Medizin und Yogalehrer ihr Wissen vereinen - zum Wohl des Patienten.
Die ganzheitliche Zahntherapie setzt darauf, dass der Körper gesund sein möchte. Dass sich jede Zelle mindestens einmal im Jahr erneuert und es keinen logischen Grund gibt, warum sich Krankheiten über diese Zeitspanne hinaus halten sollten. Hypnose als Narkosevariante wird ebenso eingesetzt wie astrologische Zusammenhänge bei der Zahntherapie ohne dass dies die moderne medizinische Durchführung beeinträchtigt. Psychologische Weiterbildungen helfen dem Arzt und dem Patienten vertrauensvoll aufeinander zuzugehen. Farbenfroh und harmonisch (z.B. mit Feng Shui) eingerichtete Praxen sehen den Patienten als Gast, nicht mehr als Krankheit auf zwei Beinen. Düfte und Musik beruhigen die Seele und den Körper statt dies mit Narkotika herbeizuführen. Und selbst wenn der Einzelne die Zusammenhänge nicht sehen oder verstehen möchte - Warum nicht? Schaden kann das Einbeziehen aller Lehren nicht!
Heilpraktiker Felix Teske
© Markus Langer - Fotolia.com
Artikel wurde zuletzt geaendert am: 28.03.2010; 18:52:29 Uhr