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Kombinierte parodontale endodontale Läsionen – Die Diagnose

Es gibt in der Zahnheilkunde eine Vielzahl der unterschiedlichsten Erkrankung der Zähne. Um die Zähne möglichst lange bei bester Gesundheit zu erhalten, ist eine regelmäßige und korrekte Zahnpflege notwendig. Um schon in jungen Jahren damit optimal zu beginnen, wird den Kindern schon früh erklärt, warum und wie man die Zähne putzen muss, um einen Zahnarztbesuch möglichst lange Hinausschieben zu können.  Eine parodontale endodontale Erkrankung ist eine Parodontalerkrankung, welcher meistens eine Mischinfektion zu Grunde liegt. Diese  kann ganz unterschiedliche Krankheitsbilder vorweisen.

 

Um die Krankheit feststellen zu können, benötigt es verschiedene Untersuchungen, wie Röntgenbilder und eine genaue klinische Untersuchung. Der wichtigste Punkt diverser Tests ist der Sensibilitätstest, die Zähne werden sowohl auf Kälte und auf Wärme geprüft. Wenn ein solcher Test positiv ausfällte, ist dies ein Hinweis auf eine parodontale Erkrankung. Bei einer fortgeschrittenen Erkrankung werden Knochenrückbildungen aufgezeigt, welche auf Röntgenbilder sichtbar werden.

Eine negative Sensibilitätsprüfung deutet auf eine endodontale Erkrankung hin. Bei der kombinierten Erkrankung  ist an der gleichen Zahnwurzel eine parodontale und endodontale Entzündung diagnostiziert worden. Kombinierte parodontale endodontale Läsionen treten nicht häufig gemeinsam auf. Die Feststellung dieser Kombination ist sehr langwierig. Raucher sind von diesen Erkrankungen häufiger betroffen als Nichtraucher. Dies vor allem deshalb, weil sich über die Beläge mehr Bakterien bilden und so Krankheiten hervorrufen können. Zudem konnte festgestellt werden, dass meistens Zähne im Unterkiefer betroffen sind. Am wenigsten müssen Frontzähne behandelt werden.

 

 

 

 

Die Therapie für kombinierte parodontale endodontale Läsionen

Ist die Krankheit sicher diagnostiziert, sollte man mit der Behandlung beginnen. Es ist wichtig, dass keine unnötige Zeit verstreicht, weil sich die Krankheit über die Nerven-, Blut- und Lymphgefäße zwischen dem Endodont und dem Parodont weiterverbreiten kann. Bei der kombinierten parodontale endodontale Läsionen ist eine Wurzelkanalbehandlung unumgänglich. Bei sehr fortgeschrittenen Erkrankungen wird ein operativer Eingriff notwendig. Dabei wird eine Öffnung gemacht, aus der mögliches Sekret abfließen kann. Nachher wird ungefähr drei bis sechs Monate gewartet, um dann die Situation neu beurteilen zu können. Dann ist auch der Zeitpunkt der Weiterbehandlung notwendig. Wenn dann die Zeit deutliche Verbesserungen zeigt, ist eine Regeneration der Knochendichte erkennbar. Wenn keine Verbesserung erzielt werden konnte, wartet man weitere sechs Monate, in der Hoffnung, dass die Zeit heilen hilft. Sollte dies nicht der Fall sein, wird eine Extraktion des betroffenen Zahnes notwendig. Danach wird geprüft, welche Lösung in dem einzelnen Fall die idealste zu sein scheint. Wenn es sich um einen Frontzahn handelt, muss nach der Extraktion ein Provisorium angefertigt werden, damit das ästhetische Bild erhalten bleibt. Die vermutlich idealste Lösung ist jene des Implantats, mit welcher einige Monate nach der Entfernung des Zahnes begonnen werden kann.

 

Die Prognose


Zu der Prognose von den kombinierten parodontale endodontale Läsionen ist zu sagen, dass dabei in der Regel eine schlechte Vorhersage gemacht werden kann. Wenn man aber dann zusammen mit dem Zahnarzt die beste Lösung gefunden hat und die Behandlung in Angriff genommen wurde, verspricht dies auch bei der ungünstigsten Variante den gewünschten Erfolg zu erzielen. Die Behandlung kann dann allerdings eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen, dafür wird man nach der Wiederherstellung eine zufriedenstellende Lösung bewundern können. Bei einer Entfernung eines Backenzahnes sollte die entstandene Lücke durch einen Zahn wieder komplett gemacht werden.

 

Denn ohne diesen Zahn fehlt dem Gegenzahn der Kontakt und dieser wird nicht mehr zum arbeiten aufgefordert, was für diesen negative Auswirkungen haben kann - bis dahin, dass dieser auf Grund fehlendem Gegenbiss, ausfällt. Bei den meisten kombinierten parodontale endodontale Läsionen kommt der Zahnarzt nur selten um eine Extraktion herum, wie es auch aus diversen Studien erkennen lässt. Häufig entstanden Fisteln, welche durch die Entzündung hervorgerufen wurde, beeinträchtigen den Verlauf extrem. Die Zähne, welche nach kombinierten parodontalen endodontalen Läsionen entfernt und durch eine geeignete Zahnersatzlösung ersetzt wurden, haben bei optimaler Pflege eine gute Lebensdauer. Diese halten in der Regel viele Jahre, allerdings darf nicht gedacht werden, dass dieser Ersatzzahn keine Schmerzen mehr verursachen kann. Das stimmt nur bedingt, denn das Zahnfleisch benötigt die gleiche Pflege und die Beläge sollten regelmäßig entfernt werden.

 

 

Heilpraktiker Felix Teske




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  28.06.2011; 23:51:01 Uhr



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