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Lasern statt bohren

Nahezu jeder hasst es. Bohren beim Zahnarzt. Viele brechen bereits nur bei dem Gedanken in Panik aus und bekommen Schweißausbrüche. Auch wenn wir alle wissen, dass die Angst größtenteils unbegründet ist, haben wir diese Schreckensszenarien tief in uns verankert. Damit soll nun endlich Schluss sein. Dank eines neuen Verfahrens, soll Karies mittels eines Lasers entfernt werden. Bohren soll damit der Vergangenheit angehören. Doch wie funktioniert das Lasern überhaupt und welche Einsatzgebiete können damit abgedeckt werden?

 

Laser wurden bereits erfolgreich bei Wurzel und Parodontitis Behandlungen eingesetzt und können nun auch zur herkömmlichen Kariesbehandlung eingesetzt werden. Das Prinzip ist im Grunde genommen dasselbe. Wie auch beim normalen Bohren wird die harte Substanz des Zahns, also Zahnschmelz und Zahnbein, abgetrennt. Der Laser wirkt direkt an den Kariesstellen und das kariöse Zahngewebe kann so problemlos vom Zahnarzt abgenommen werden. Der Laser kann auch kleinere Hohlräume im Zahn versiegeln. Mittlerweile ist es sogar möglich, dass Laser selbstständig zwischen gesunden und kranken Zahngewebe unterscheiden können. So wird nur das erkrankte Gewebe zerschossen und das gesunde bleibt erhalten. Bereits mehr als 2000 Mediziner setzten in Deutschland auf den Laser als Bohrer-Alternative. Dieser Trend wird sich sicherlich weiter durchsetzten können. Das größte Hindernis sind leider immer noch die Kosten einer solchen Behandlung. Sollten günstigere Methoden entwickelt werden, sollte dem Laserbohrer nichts mehr im Wege stehen.

Ein paar Worte vorweg. Patienten die auf eine Laserbehandlung zurückgreifen, müssen sich im Klaren darüber sein, dass in vielen Fällen dennoch auf einen normalen Bohrer zurückgegriffen werden muss. Beide Methoden werden so kombiniert, um das bestmögliche Ergebnis zu gewährleisten. Bisher können auch nur kleinere Kariesprobleme durch einen solchen Laser behandelt werden. Auch schmerzfrei ist diese neue Methode nicht unbedingt. Meistens werden, wie bei einer normalen Behandlung auch Schmerzmittel gespritzt.

 

Die Vorteile des Laserbohrens

Der wohl größte Vorteil dieser Laserbehandlung, ist das Vertrauen der Patienten. Gerade Angstpatienten werden so endlich wieder den Schritt in Richtung Zahnarzt wagen, ohne sich schreckliche Gedanken über Schmerzen machen zu müssen. Beim herkömmlichen Bohren werden die empfindlichen Nerven des Zahns angesprochen, was zu teilweise starken unangenehmen Schmerzen führen kann. Auch wird oft gesundes Gewebe unnötig in Mitleidenschaft gezogen. Laser wirken präziser und haben eine kürzere Einwirkungszeit. Auch die Vibration fällt hier aus. So ist die Behandlung nahezu schmerzfrei.

Doch nicht nur die Schmerzen schrecken ab. Ein weiterer Vorteil des Lasers ist der Geräuschpegel. Das kreischende Geräusch eines Zahnarztbohrers löst in vielen Patienten Unbehagen oder sogar Panik aus. Laser können zwar auch Geräusche von sich geben, die manche als unangenehm empfinden, dennoch ist die Geräuschkulisse bei einer solchen Behandlung deutlich angenehmer und entspannender. Ein weiterer Vorteil bzw. ein nützlicher Nebeneffekt ist die Tatsache, dass Bakterien durch den Laser abgetötet werden. Diese Bakterien sind für Karies verantwortlich. Ein herkömmlicher Bohrer kann dieses Ergebnis nicht erzielen.

 

Die Nachteile dieses Verfahrens

Natürlich hat das neue Verfahren auch Nebenwirkungen bzw. Nachteile. Zum einen der immer noch enorme Preis. Die Kasse übernimmt leider die Kosten nicht. Eventuell wird ein Teil der Kosten durch die Kasse übernommen, falls der Patient nachweislich ein sogenannter Angstpatient ist, der unter normalen Umständen nicht behandelt werden kann. Alle anderen sollten auf eine Zahnzusatzversicherung zurückgreifen, die einen Teil der Kosten abdeckt. Ansonsten heißt es aus eigener Tasche zahlen. Neben den Kosten ist auch die Geruchsbelästigung immer wieder ein Thema. Der Laser verbrennt krankes Gewebe. Dadurch entsteht ein verbrannter Geruch. Viele Menschen empfinden diesen Geruch als sehr unangenehm und störend. Auch wenn der Laser keine schrecklichen Bohrer Geräusche von sich gibt, kann eine solche Anlage andere laute Geräusche abgeben. Diese können von Patienten ebenfalls als unangenehm oder angsteinflößend eingestuft werden. Leider kommen solche Laser auch nicht mit allen Materialien zu Recht. Normales Zahngewebe ist zwar kein Problem für den Laser, dennoch stößt er bei Gold, Amalgam oder Keramik an seine Grenzen. Nicht unbedingt ein Nachteil, aber für viele störend, sind die Sicherheitsvorkehrungen. Da der Laser starke Schäden in den Augen hervorbringen kann, müssen Patienten zum Schutz eine spezielle Schutzbrille tragen.

 

 

Heilpraktiker Felix Teske




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  17.07.2011; 11:00:42 Uhr



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