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Mundgeruch - ein Tabuthema

Mundgeruch behandeln

Niemand redet gern darüber, egal ob es einen selbst betrifft oder man vom unangenehmen Atem seines Gegenübers abgestoßen wird.

 

Mundgeruch ist ein Tabuthema und doch leiden mehr als 15 Millionen Deutsche unter diesem Problem. Leider kann der Betroffene seinen eigenen üblen Atem meist nicht selbst riechen. Obwohl Mitmenschen sich davon natürlich gestört fühlen, wird nur sehr selten darüber gesprochen und der Betroffene weiß oft lange nichts von seinem Problem.

 

Flüchtige Schwefelverbindungen mischen sich mit der ausatmenden Atemluft und verursachen üble Atemgerüche.

 

Ursachen für Mundgeruch


Diese Schwefelverbindungen, wie Schwefelwasserstoff oder Methanthiol entstehen, zum Beispiel durch die bakterielle Zersetzung von totem Gewebe oder Nahrungsmittelresten. Schlechter Atem kann aber viele verschiedene Ursachen haben. Mundgeruch am Morgen ist völlig normal, denn durch die verminderte Speichelproduktion in der Nacht vermehren sich die Mundbakterien ganz ungehemmt. Tagsüber sorgt ein ständiger Speichelfluss dafür, dass die Bakterien weggespült werden und somit erst gar kein Mundgeruch entsteht.

 

Aber auch allein schon die chemische Zusammensetzung unseres Speichels, welche sich ständig ändert, kann schlechten Atem verursachen.

 

In bis zu 90 % aller Fälle liegt Mundgeruch an Problemen im Bereich der Mundhöhle oder des Nasen-Rachen-Raumes. Mangelnde Zahnhygiene könnte eine Ursache sein, genau wie Karies oder Wurzelreste die üblen Geruch auslösen. Vielleicht aber liegt auch eine Zahnfleischentzündung vor oder Entzündungen der Mundschleimhaut.

 

Eine einfachere Ursache ist sicherlich auch das Essen, das wir zu uns nehmen. Entweder das Essen an sich löst üblen Atem aus, beispielsweise der Genuss von Knoblauch oder Alkohol. Oder aber es verbleiben kleine Essensrückstände im Mund, besonders in den Zahnzwischenräumen, die dann schlechten Atem auslösen. Auch das Rauchen oder Stress lösen üblen Atem aus.

 

Vielleicht haben Sie auch einen Beruf bei dem Sie sehr viel Sprechen müssen? Eine trockene Mundschleimhaut ist ebenfalls als Ursache von Mundgeruch zu nennen.

 

Infektionen im Bereich des Nasen-Rachen-Raumes, wie Angina, Mandelentzündung, Sinusitis oder Drüsenfieber und andere mehr können ursächlich für Mundgeruch sein. Atmet man bei einer Erkältung statt durch die Nase durch den Mund entwickelt sich ebenso schlechter Atem.

 

Eine andere Ursache aber kann in bestimmten Allgemeinerkrankungen liegen. Leidet der Mensch unter Diabetes, Lebererkrankungen, chronischem oder akutem Nierenversagen oder hat er Magen- oder Darmprobleme kann eines der Symptome auch Mundgeruch sein. Sogar bestimmte Medikamente wie schwefelhaltige Mittel lösen schlechten Atem aus. Diese Vielzahl von Ursachen erschwert natürlich die genaue Lokalisation des Problems.

 

Therapie von Mundgeruch

Zuallererst sollte man einen Zahnarzt aufsuchen, um klären zu können, ob das Problem an einer Schädigung der Zähne oder des Zahnfleisches liegt. Karies oder Parodontose kann der Zahmmediziner bekämpfen, sehr schadhafte Zähne oder Wurzelreste werden gründlich entfernt.

In einigen Zahnarztpraxen und Kliniken gibt es spezielle Analysegeräte. Mit diesen lässt sich die Konzentration von Schwefelverbindungen, wie Schwefelwasserstoff oder Methylmercaptan messen. Daraus kann der Zahnmediziner dann Schlüsse für eventuelle Ursachen ziehen und notfalls an einen anderen Arzt zur Behandlung verweisen.

 

Allgemein ist es absolut wichtig seine Zähne gründlich zu reinigen, am Besten mit Zahnbürste, Zahnseide und auch einem Zungenreiniger, denn die Hauptmenge aller geruchsauslösenden Bakterien sitzt auf dem Zungenrücken. Dagegen sollte man antibakterielle Mundspüllösungen nur vorsichtig verwenden, da diese oft nicht nur die Geruchsbakterien, sondern generell die gesamte Mundflora zerstören können.

 

Gurgeln kann man auch mit stark verdünnter Wasserstoffperoxidlösung. Diese Lösung darf aber nicht getrunken werden, lediglich der Mund wird damit gespült. Essensreste sollten sofort nach dem Essen aus den Zahnzwischenräumen entfernt werden. Hilft das aber alles nicht, sollte auch ein Allgemeinmediziner und später eventuell Spezialist zurate gezogen werden, um eine Organerkrankung oder Ähnliches ausschließen zu können.

 

Allgemein gibt es viele gute Hausmittel zur Mundgeruchsbekämpfung. Die Wirkstoffe, die in Schwarzen Tee enthalten sind, zum Beispiel vermindert die Entstehung von Plaquebakterien. Ebenso wirkt Salbeitee oder das Kauen von frischen Kräutern, geruchshemmend und können Mundgeruch lindern. Das Kauen von Kaugummis oder Dragees hilft nur vorübergehend und hier sollte auf jeden Fall auf zuckerfreie Ware zurückgegriffen werden.

 

Bei länger anhaltendem Mundgeruch sollte die Ursache des Mundgeruchs abgeklärt werden, damit dieser dann wirksam bekämpft werden kann.

 

 

Heilpraktiker Felix Teske

© Benicce - Fotolia.com

 




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  06.05.2011; 12:12:10 Uhr



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