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Mundhygiene im Dienste von Schönheit und Gesundheit

Fachmännische Tipps zur Verbesserung der Mundhygiene
Bildquelle: Bernd Kasper bei Pixelio.de


Schöne Zähne sind nicht nur ein Zeichen für Gesundheit, auch für die Schönheit spielen leuchtend weiße Zähne heutzutage eine große Rolle. Ob makellos strahlend oder mit einem natürlichen Gelbstich versehen, schöne und gesunde Zähne bedürfen der akribischen Pflege. Das verhütet die berüchtigte Karies und beugt gefährlichen Zahnfleischentzündungen vor. Die Tatsache, dass Karies hässlich aussieht und von Schmerzen bis hin zu Zahnverlust führen kann, ist weithin bekannt. Die vielfältigen Risiken einer Parodontitis werden jedoch meist unterschätzt.

Die Gefahren der Parodontitis



Die Bakterien, welche sich in den durch die Parodontitis entstandenen Zahnfleischtaschen ansiedeln, beschränken sich in ihren Auswirkungen nicht auf den Mundraum. Über die Blutbahn gelangen sie in den gesamten Organismus und können dort verschiedene Folgeerkrankungen hervorrufen:



  • Koronare Herzerkrankungen

  • Bakterielle Entzündungen der Lunge

  • Das Schlaganfallrisiko kann bis auf ein Vierfaches ansteigen

  • Das Risiko einer Frühgeburt kann sich bei schwangeren Betroffenen bis zu siebenfach erhöhen.

  • Patienten mit Diabetes mellitus können nicht erfolgreich therapiert werden, wenn eine unbehandelte Zahnfleischentzündung besteht


All diesen ernsten Gefahren kann durch einfache Maßnahmen der Mundhygiene vorgebeugt werden. Neben einer regelmäßigen Prophylaxe beim Zahnarzt kann jeder auch zuhause viel für seine Gesundheit tun. Eine gründliche Mundhygiene ist übrigens auch die beste Methode, die eigenen Zähne bis ins hohe Alter zu erhalten.



Zahnseide



Die tägliche Reinigung mit der Zahnbürste ist für die meisten Menschen längst zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Damit kann man Zähne und Zahnfleisch zwar grundsätzlich säubern, in die Zahnzwischenräume dringt eine normale Zahnbürste jedoch nicht vor. So reinigt man nur etwa 70 Prozent der Zahnoberflächen, die restlichen 30 Prozent in den Zwischenräumen bleiben ungeputzt. Ein idealer Nährboden für Bakterien. Die Anwendung von Zahnseide ist das einfachste Mittel um die Räume zwischen den Zähnen von gesundheitsschädlichen Bakterien zu befreien. Warum Zahnseide bei der Mundhygiene nicht zu ersetzen ist, erklärt der Professor für Zahnerhaltungskunde Roland Frankenberger im Spiegelinterview. Wie man Zahnseide richtig verwendet, sieht man am besten in einem anschaulichen Film:


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Interdentalbürsten



Professionelle Reinigung der Zähne zur Verbesserung der Mundhygiene
Bildquelle: Gisela Peter bei Pixelio.de


Die ideale Ergänzung zur Zahnseide bei der gründlichen Mundhygiene stellen Interdentalbürsten dar. Mit einer Kombination aus beiden Methoden werden die Zahnzwischenräume optimal gereinigt und von Bakterien befreit. Dafür stehen Bürsten in verschiedenen Formen und Größen zur Verfügung. Mit den kleinen geraden Zwischenraumbürstchen kommt man auch in die engste Lücke. Bürstchen in Form eines Tannenbaums sind ideal für größere Zwischenräume geeignet, denn diese sind vorne spitz und nach laufen hinten breiter aus. So kann man die Interdentalbürste optimal einfädeln und dennoch breitere Lücken damit ausfüllen. Benutzt man täglich Zahnseide und Interdentalbürstchen, ist alles für eine perfekte Mundhygiene getan.



Munddusche



Mit einer Munddusche können die Zahnzwischenräume ebenfalls effektiv gereinigt werden. Dieses Instrument ist darüber hinaus besonders gut für die Reinigung von Zahnersatz oder Zahnspangen geeignet. Bei Zahnfleischproblemen durch Prothesen oder Spangen bekommt man Hilfe beim Anbieter Dr. Hittich, der viele Produkte rund um die Gesundheit im Sortiment hat. Auch für die schnelle Säuberung zwischendurch, beispielsweise nach der Mahlzeit in der Mittagspause, sind Mundduschen ideal. Die Reinigung erfolgt hier mit Wasser, das auch unzugängliche Stellen mit seinem kräftigen Strahl erreicht. Mit dem Wasserstrahl werden sowohl kleine Partikel als auch Bakterien weggespült. Dies kann jedoch Risiken in sich bergen, wie die Vorsitzende des Medizinischen Beratungsdienstes der Zahnärzte, Dr. Sabine Köhler, ausführt. Bei einer bestehenden Parodontitis könnten die vorhandenen Bakterien nämlich durch die Munddusche noch tiefer in die Zahnfleischtaschen hinein befördert werden. Außerdem besteht laut Dr. Köhler die Gefahr, dass durch den Wasserstrahl Bakterien ausgespült und im Körper verteilt werden.



Artikel wurde zuletzt geaendert am:  31.07.2014; 17:55:09 Uhr





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