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Prophylaxe durch den Zahnarzt: Vorbeugung verhindert Schmerzen
Besonders im Bereich der Erkrankungen rund um Zähne und Zahnfleisch ist die Prophylaxe, sprich die Vorbeugung um Probleme zu verhindern, nicht nur wichtig. Hier verhindert eine gute Vorbeugung durch eine entsprechende Mundhygiene und regelmäßige Intervallbesuche beim Zahnarzt schlimmere Erkrankungen sehr effektiv. Zum Beispiel können kariöser Befall und die darin enthaltenen Bakterien Zahnfleischentzündungen, Löcher in den Zähnen und schlussendlich ein Befall der Zahnwurzeln und des Kieferknochens bewirken. Allein das regelmäßige Pflegen von Zähnen und Zahnfleisch kann dies nahezu allein verhindern. In Kombination mit einer professionellen Betreuung durch den Facharzt können erste Symptome sofort behandelt werden und damit kann größeren Schäden und dementsprechenden Schmerzen von vorn herein entgegengewirkt werden.
Prophylaxe durch den Zahnarzt
Die vom griechischen Wort prophylaxis stammende Bezeichnung bedeutet „Schutz", „Vorbeugung" und wurde schon im 18. Jahrhundert eingedeutscht. Die Vermeidungsstrategie für Krankheiten, für die die Prophylaxe steht, ist seit 1900 von Ärzten genutzt worden, um Kosten und Anstrengung für die Heilung bereits fortgeschrittener Krankheiten einzusparen und so die Bevölkerung gesünder und damit arbeitsfähig zu erhalten. Zu Zeiten der Industrialisierung war das Ausfallen von Facharbeitern ein großes Problem. Gleichzeitig entwickelten Medizinforscher jene Möglichkeit, durch kleine und schnelle Untersuchungen den Gesundheitszustand der Bevölkerung zu überprüfen und Krankheiten schon im Keim zu erkennen und zu behandeln.
In der Allgemeinmedizin sind für diesen Zweck besonders Impfungen bekannt. Auch die Krebsvorsorge als eine Art der Prophylaxe gehört zu vorbeugenden Maßnahmen, die darauf zielen, eine Erkrankung im frühen Stadium zu erkennen und sofort behandeln zu können. Doch sogar nach verschiedenen Erkrankungen wird wieder Prophylaxe betrieben. In diesem Fall die, die einen Rückfall verhindert oder die Verschlechterung chronischer Symptome verlangsamt. All dies kann z.B. mit Gabe verschiedener Vitamine, einer Ernährung mit jodiertem Speisesalz als Vorbeugung vor einem Kropf usw. erreicht werden. Vorbeugend durch eine allgemeine Gesundheitsförderung sind auch eine gesunde, vitaminreiche Ernährung, Hygienemaßnahmen, ausreichend körperliche Ertüchtigung und die Vermeidung von Übergewicht und Giftstoffen wie Alkohol und Nikotin.
Zahnschmerzen vorbeugen - Zahnprophylaxe durch den Zahnarzt
Im speziellen Bereich der Zahnmedizin gibt es zwar keine Impfungen, aber alle anderen Felder der Prophylaxe treffen auch hier zu. Das Zähneputzen selbst kann schon als eine der wichtigsten prophylaktische Maßnahme gewertet werden. Ebenso die Anreicherung von Zahnpasta mit Fluorid stärkt den Zahnschmelz und verhindert so den Kariesbefall. Dieser entsteht durch im Mundraum lebende Bakterien, die Giftstoffe und Säuren ausscheiden und so Mineralien aus dem Zahnschmelz lösen. Es entsteht zunächst eine kleine Mulde, in der sich Bakterien hineinsetzen und das entstehende Loch vergrößern. Besonders durch zuckerhaltige Getränke und Lebensmittel bekommen diese Bakterien weitere Nährstoffe und können aus diesen besonders viel Säure bilden, die die Zähne vermehrt zerstört. Auch Honig oder stärkehaltige Lebensmittel wie Gebäck sind kariesfördernd.
Eine Verhinderung von zu großen Mengen Zucker oder das unverzügliche Reinigen der Zähne nach dem Genuss sind also auch prophylaktische Maßnahmen. Zusätzlich sollte man auch mal etwas zu beißen haben, unsere Nahrung ist für eine optimale Zahngesundheit viel zu weich. Möhren oder Äpfel sowie Brot mit Körnern etc. sind gut für den Zahnabrieb. Neben Karies verursachen die im Zahnbelag enthaltenen Bakterien außerdem Zahnfleischentzündungen und die Parodontose, eine Entzündung des gesamten Zahnhalteapparats. Neben der regelmäßigen Zahnpflege ist hierfür auch die Entfernung des Zahnsteins wichtig, da Zahnstein nur verkalkter Zahnbelag ist. Auch in dieser Form enthält der Zahnstein Bakterien, die zu Entzündungen und Löchern führen können. Die Entfernung des Zahnsteins sollte jedoch nur durch den Zahnarzt erfolgen, da Laien beim Herausbrechen der Verhärtungen den Zahnschmelz oder das Zahnfleisch verletzen können. Eine professionelle Zahnreinigung kann außerdem mehrfach im Jahr durchgeführt werden und ist als Steigerung der Zahnhygiene zuhause eine weitere, gute prophylaktische Maßnahme. Fluorid ist des Weiteren ein wichtiger Bestandteil des Zahnes und sollte zusätzlich von außen zugeführt werden. Der Facharzt kann mit Fluoridlack die Zähne bearbeiten und so vor Karies schützen. Aber auch das Nutzen von Fluoridsalz, -gelees oder -spülungen helfen den Zähnen gesund zu bleiben. Sollte die Fluoridierung beim Einzelnen zu gering sein, kann der Zahnarzt auch Fluoridtabletten verschreiben.
Zur halbjährlichen Kontroll- und Prophylaxebehandlung beim Zahnarzt sollte und kann tatsächlich jeder gehen. Die Untersuchung verhindert schlimmere Erkrankungen wie Löcher in den Zähnen usw. und ist bei allen Krankenkassen kostenfrei. Hierfür entfällt sogar die Praxisgebühr!
Heilpraktiker Felix Teske
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Artikel wurde zuletzt geaendert am: 28.03.2010; 16:30:23 Uhr