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Weisheitszähne - sie können Probleme verursachen

Probleme mit den Zähnen

Als Weisheitszahn bezeichnet man den jeweils achten und gegebenenfalls neunten Zahn in einem Viertel des Kiefers. Eventuell kann es einen 9. Zahn geben, was aber sehr selten ist. In diesem Fall hätte der Betroffene dann 8 Weisheitszähne und insgesamt 36 Zähne.

 

Der Name der Weisheitszähne kommt daher, dass sie erst im Erwachsenenalter durchbrechen, in der Regel zwischen dem 16. und 20. Lebensjahr, und somit eine Begleiterscheinung beim „weise" werden sind. Es kann aber auch sein, dass die Weisheitszähne erst später, bis ca. 40 Jahren, durchbrechen. Manchmal kommen sie auch gar nicht zum Vorschein. In anderen Sprachen werden diese Zähne auch meist mit Weisheit in Verbindung gebracht, wobei sie zum Beispiel in Indonesisch als „jüngster Zahn" bezeichnet werden, was dem Ganzen ein jüngeres Image verleihen dürfte.

 

Obwohl sie zu den Backenzähnen (auch Molare genannt) gehören, haben sie anders als die gewöhnlichen Backenzähne eine unregelmäßige Wuchsform und treten mal mit drei, vier und mal mit fünf Höckern auf. Auch verwachsen sich die Wurzeln oft ineinander, sind verschlungen oder Hakenförmig gebogen, was es erschwert, diese Zähne bei Bedarf zu ziehen. Leider müssen diese Zähne aus Platz- oder gesundheitlichen Gründen fast immer entfernt werden, was manchmal kompliziert sein kann.

 

Auch vorsorglich werden sie gerne entfernt, da die Erfahrung gezeigt hat, dass die meisten ohnehin irgendwann Probleme bereiten. Jedoch ist es wissenschaftlich nicht erwiesen, ob die vorsorgliche Entfernung der Weisheitszähne die beste Lösung ist, sofern diese keine gesundheitliche Bedrohung darstellen. Vor dem Durchbruch lassen sich die Weisheitszähne etwa ab dem 14. Lebensjahr auf einer Röntgenaufnahme sehen.

 

Herkunft und Probleme mit Zähnen

Ursprünglich stammen die Weisheitszähne aus einer Zeit, in der der Kiefer noch größer war und Menschen allgemein mehr Zähne hatten. Der menschliche Kiefer ähnelte mehr dem der Affen, deren Kiefer nach hinten viel länger gezogen ist, als der der heutigen Menschen. Auch stand ihr Kiefer, einer Schnauze ähnlich, nach vorne, wodurch sich mehr Platz bot. Somit passten auch mehr Zähne in den Kiefer von damals. Damals gab es in jedem Viertel des Kiefers noch drei Schneidezähne, einen Eckzahn, 4 Vorderbackenzähne und 3 Backenzähne.

 

Heutzutage gibt es nur noch zwei Schneidezähne und zwei Vorderbackenzähne pro Viertel und es wird angenommen, dass sich der dritte Backenzahn, der Weisheitszahn, auch noch zurückbilden wird. Wir brauchen diese zusätzlichen Zähne nicht mehr und sie sind überflüssig, weshalb dies evolutionsbedingt sinnvoll wäre. Schon jetzt haben viele Menschen nur noch zwei oder einen Weisheitszahn. Bei manchen brechen sie nicht durch und bei ein paar fehlen sogar die Anlagen der Weisheitszähne vollständig. Meist ist der Kiefer zu klein und die Zähne fänden gar keinen Platz.

Gesundheit und Zähne

Außerdem kommt es vor, dass die Weisheitszähne schief wachsen oder nur teilweise durchbrechen. Letzteres führt häufig zu Entzündungen, die sich unbehandelt auf den ganzen Körper auswirken können. Es kann zudem zu Abszessen kommen. Die Entzündungen entstehen durch die Bildung von Zahnfleischtaschen, die sich um den Weisheitszahn bilden, in denen sich Keime sammeln, in denen man aber mit der Zahnbürste nicht putzen kann. Die Zähne sorgen zudem für Verschiebungen der anderen Zähne sodass, wenn beispielweise nur die oberen Zähne vorhanden sind, die jeweiligen Gegenspieler nicht mehr aufeinander liegen, was zu Problemen der Kiefergelenke bis hin zu Rückenschmerzen führen kann. Außerdem wachsen die Zähne ohne Gegenspieler über die anderen Zähne hinaus, und beißen auf das Zahnfleisch der gegenüberliegenden Kieferhälfte.

 

Schief wachsende Weisheitszähne liegen manchmal so, dass sie auf einen Nerv drücken, was sehr schmerzhaft ist und ein Extrahieren nötig macht. Aus diesen genannten und anderen Gründen müssen die meisten Weisheitszähne entfernt werden, manchmal sogar vor dem Durchbruch. Bei der Entfernung ist es besonders vor dem Durchbruch wichtig sich mit einer Röntgenaufnahme ein Bild über umliegende Nerven und benachbarte Zähne zu machen, um diese möglichst zu schonen und nicht zu verletzen.

 

In Zukunft werden sich die Weisheitszähne vermutlich weiter zurückbilden und irgendwann ganz verschwinden, was dann das leidige Problem mit den Weisheitszähnen beseitigen würde.

 

 

Heilpraktiker Felix Teske

© knostpix - Fotolia.com




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  07.05.2011; 11:33:48 Uhr



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