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Aufbau der Zähne - Möglichkeiten in der Zahnmedizin
Der gesunde Zahn eines Erwachsenen besteht aus einer Zahnkrone, dem Zahnhals und der Zahnwurzel, welche den Zahn im Kiefer seinen sicheren Halt gibt. Der gesamte obere Teil des Zahns ist umgeben vom Zahnschmelz. Der Zahnschmelz schützt das darunter liegende Zahnbein. Obwohl der Zahnschmelz die härteste Substanz im Körper des Menschen ist, so kann sie jedoch durch Säure geschwächt werden. Als Folge daraus können Karies oder Entzündungen in der Zahnwurzel entstehen und im schlimmsten Fall auch der frühzeitige Verlust des Zahns, denn anders als bei den kindlichen Milchzähnen, wachsen die bleibenden Zähne nicht mehr nach.
Hierbei ist die Lücke, die ein verlorener Zahn verursacht, nicht nur ein optisches, sondern auch ein gesundheitliches Problem. Durch den fehlenden Zahn können sich die Nachbarzähne oder gar der Kiefer verformen, welches z.B. Zähneknirschen oder auch chronische Kopfschmerzen zur Folge haben kann. Daher legt die Zahnmedizin seit Jahren ein verstärktes Augenmerk auf die Gesunderhaltung des Zahns und des Gebisses. Schon Kindern wird in den Kindergärten der Aufbau der Zähne und ihre Pflege beigebracht. Ziel der heutigen Zahnmedizin ist es, eine möglichst lange Gesunderhaltung des Zahns zu fördern, dieses wird von den meisten gesetzlichen Krankenkassen unterstützt, welche zumindest einen Teil dieser Prophylaxekosten übernehmen.
Möglichkeiten für den künstlichen Aufbau der Zähne
Das einsetzten des Implantats wird durch einen Kieferchirurgen bei unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Hierbei ist es wichtig, dass das für den Aufbau der Zähne genutzte Implantat an den Kieferknochen angepasst ist. Ein zu großes Implantat kann zu späteren Problemen mit dem Implantat führen. Sollte die Knochensubstanz nicht die benötigte Stabilität für das Implantat aufweise, so ist es im Rahmen der kieferchirurgischen Zahnmedizin möglich, die Implantate mit einer künstlichen Verstärkung des Knochenmaterials zu verbinden.
Ist das Implantat erfolgreich in den Kieferknochen eingesetzt worden und die Wundheilung gut verlaufen, kann nach etwa 10 - 14 Tagen ein vorläufiger Zahnersatz eingesetzt werden, bis das Implantat sich so mit dem Knochen verbunden hat, dass es voll belastet werden und der endgültige Zahnersatz eingesetzt werden kann. Um Entzündungen und anderen Problemen der eingesetzten Implantate frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, ist eine regelmäßige Kontrolle durch den Zahnarzt mit einem Abstand von etwa 6 Monaten zu empfehlen.
Vor- und Nachteile des Zahnaufbaus mittels Implantaten
Der Aufbau der Zähne mithilfe der Implantologie hat im direkten Vergleich zum herkömmlichen Gebiss eine Reihe von Vorteilen. Hierzu gehört unter anderem die Ästhetik, denn ein Implantat ist vollkommen unsichtbar und es gibt auch keine Sprechprobleme, wie sie bei Gebiss- oder Prothesenträgern leicht einmal vorkommen. Da kein ständiger Druck auf das umliegende Zahnfleisch ausgeübt wird, werden entzündliche Reizungen des Zahnfleisches verringert. Durch den besseren Halt im Vergleich zu einer Prothese besteht auch eine verbesserte Kaukraft. Da für den Einsatz des Implantats keine Nachbarzähne beschliffen werden müssen, schont ein Zahnimplantat auch den Restbestand der gesunden Zähne, welches ja das Ziel der Zahnmedizin ist.
Nachteilig bei der Implantologie ist vor allem der operative Eingriff und die damit verbundenen, wenn auch geringen, Risiken einer Verletzung der Nerven. Der Aufbau der Zähne ist besonders kostenintensiv. Die gesetzlichen Krankenkassen unterstützen dieses im Normalfall lediglich nach der Festzuschuss-Regelung. Ausgenommen sind hier Härte- und Ausnahmefälle. Über die genaue Höhe des Festzuschusses und bei weiteren Fragen zur Kostenabdeckung können die Krankenkassen Auskunft geben.
Heilpraktiker Felix Teske
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Artikel wurde zuletzt geaendert am: 07.04.2011; 08:12:23 Uhr