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Aufbau eines Zahns

Zahngesundheit Zahnmedizin Der Zahn besteht aus einer Zahnkrone (Corona dentis), dem Zahnhals (Cervix dentis) und der Zahnwurzel (Radix dentis). Der Zahn besteht zum größten Teil aus dem sogenannten Dentin, dem Zahnbein. Dabei handelt es sich um eine knochenähnliche Hartsubstanz. Die Zahnkrone ragt aus dem Zahnfleisch heraus. In diesem Bereich verfügt das Dentin über besonders harten Zahnschmelz. Bei der Zahnwurzel hingegen, wird das Dentin vom Zahnzement überdeckt. Im Inneren des Zahns befindet sich die Pulpa-Höhle, in der sich das Zahnmark befindet. Das Zahnmark enthält Blutgefäße und Nerven.

 

Der Zahnschmelz

Der Zahnschmelz wird auch als Enamelum bezeichnet. Der Zahnschmelz ist die härteste Substanz des menschlichen Körpers und fast so hart wie ein Diamant. Zahnschmelz besteht zu über 90 Prozent aus Hydroxylapatit. Hydroxylapatit ist ein kristallines Material, das primär aus Calcium und Phosphat besteht. Der Zahnschmelz ist häufig Säureangriffen durch Zucker, Softdrinks, Obst oder Säften ausgesetzt. Dadurch wird der Zahnschmelz weich. Er ist für wasserlösliche Stoffe wie Fluoride, Calcium und Phosphat durchlässig und kann somit gehärtet werden, um gegen erneute Säureangriffe gewappnet zu sein. Das Hydroxylapatit wird mit Hilfe von Fluoriden, die den meisten Zahnpasten zugesetzt werden, in das härtere Fluorapatit umgewandelt und im Zahnschmelz eingelagert. Mittlerweile gibt es auch einige Zahnpasten, denen Hydroxylapatit zugefügt wird. Durch Säureangriffe werden Mineralien wie Calcium und Phosphat aus dem Zahnschmelz herausgelöst. Dadurch wird er weich und es kann sich Karies bilden. Aus diesem Grund ist es wichtig, den Zahnschmelz regelmäßig mit Fluorid zu versorgen, was in der Regel beim Zähneputzen oder bei der Aufnahme von fluoriertem Speisesalz geschieht.

 

 

Das Zahnbein

Das Zahnbein wird in der Medizin als Dentin bezeichnet und befindet sich direkt unter dem Zahnschmelz. Das Dentin besteht ebenfalls wie der Zahnschmelz aus Calcium und Phosphat, jedoch nur zu etwa zwei Dritteln. Das übrige Drittel besteht aus Eiweiß und Wasser. Das Dentin ist somit weicher als der Zahnschmelz und dadurch anfälliger für Karies. Aus diesem Grund braucht das Zahnbein besonderen Schutz. Für Schmerzen durch Hitze- oder Kältereize kann das Dentin verantwortlich sein. Während dieser Reize bewegt sich Flüssigkeit in den sogenannten Dentinkanälchen, wodurch die Tome'schen Fasern gereizt werden und es zu Schmerzen kommen kann. Diese Fasern sind Zellfortsätze der Odontoblasten, also des Dentinbildners beziehungsweise der Dentin-bildenden Zellen. Der Dentinbildner ist verbunden mit den freien Nervenenden, den Nozizeptoren, die das Schmerzempfinden an das zentrale Nervensystem senden.

 

Die Pulpa

 


Bei der Pulpa handelt es sich um das Zahnmark. Die Pulpa wird vom Dentin umschlossen. Die Pulpa befindet sich in der Pulpa-Höhle und wird von Blutgefäßen und Nervenfasern durchzogen. Die Pulpa nährt den Zahn.

 

 

Das Wurzelzement

Das Wurzelzement oder auch Zahnzement genannt, wird auch als Cementum bezeichnet. Das Wurzelzement ist die dritte Zahnhartsubstanz. Das Wurzelzement verankert den Zahn fest im Kiefer. Es umschließt das Wurzeldentin. Der Zahn steckt im Zahnfach der Alveole, also ist das Wurzelzement eine Verbindung zum Kieferknochen und der Alveole. Die Oberfläche der Zahnwurzel hat eine poröse Oberfläche, durch die sich feinste Nervenausläufer ziehen. Wenn das Zahnfleisch aufgrund einer Zahnfleischerkrankung zurückgeht, kann die Wurzeloberfläche verantwortlich sein für eine Hitze-, Kälte- oder Berührungsempfindlichkeit.

 

 

Heilpraktiker Felix Teske

© Darren Baker - Fotolia.com

 




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  27.03.2010; 22:54:08 Uhr





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