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Zahnbehandlungen - moderne Zahnbehandlungsmöglichkeiten

 

Zahnarzt Behandlungen Der Begriff Zahnbehandlung umfasst alle Arten der Behandlung kranker Zähne und vorsorgliche Behandlungen, die das Erkranken der Zähne verhindern sollen. Die prophylaktischen Maßnahmen sind genauso wie tägliches Zähneputzen wichtig, um die Zähne gesund zu halten und verhindern, wenn sie regelmäßig durchgeführt werden, dass Zähne ernsthaft krank werden.

 

 

Vorbeugende Zahnbehandlung

Zu den vorbeugenden Maßnahmen der Zahnbehandlung gehört die Prophylaxe. Darunter versteht man zum einen das Zähneputzen an sich und alle vorbeugenden Maßnahmen, wie die professionelle Zahnreinigung. Die Prophylaxe unterteilt sich in mehrere Bereiche, die primäre, sekundäre, tertiäre und quartäre Prävention.

Die Primäre Prävention soll das Auftreten von Krankheiten verhindern. Dies wird durch regelmäßiges Putzen, Verwendung von Zahnseide und Fluoridieren erreicht, aber auch die Vermeidung von zuckerhaltigen Lebensmitteln gehört dazu.


Bei der Sekundären Prävention geht es darum eine Diagnose möglichst früh stellen zu können, da Krankheiten in den Anfängen oft besser zu behandeln sind und eher eine Chance auf Heilung besteht. Dies beginnt mit der halbjährlichen Kontrolluntersuchung beim Zahnarzt und schließt außerdem die heilende Behandlung und Einschränkung der Ausbreitung der Krankheiten ein.

 

Die Tertiäre Prävention widmet sich bereits entstandenen Krankheiten und soll Komplikationen vorbeugen, wenn sich die Krankheit nicht mehr ganz heilen lässt. Wenn alles andere zu spät ist, kommt es zur Quartären Prävention, die dazu dient, zu verhindern, dass zu viele Medikamente gegeben werden, beim Versuch vorhandene Krankheiten zu behandeln.

 

Auch eine Kariesbehandlung gehört zur Prophylaxe. In weniger schweren Fällen zur Sekundären Prävention, wenn die Krankheit früh erkannt wird. Dabei werden die befallenen Teile des betroffenen Zahns mit dem Bohrer entfernt, was im Allgemeinen schmerzfrei verläuft. Die empfindlichen Teile des Zahns werden dann mit Zahnzement verschossen.

 

Anschließend kann der Patient zwischen verschiedenen Arten der Füllung wählen: Inlays aus Edelmetallen oder Keramik, Kunststofffüllungen, die der Zahnfarbe am ehesten entsprechen und Amalgam, was allerdings bei Kindern, Jugendlichen und Schwangeren nicht verwendet werden sollte. Auch Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sollten davon absehen. Zudem kann auch der ganze Zahn mit Zahnzement verschlossen werden.

 

Eine Wurzelbehandlung kommt zum Einsatz, wenn ein Zahn im inneren von Keimen befallen und entzündet ist. Dies wird meist an toten Zähnen angewandt, aber es gibt auch noch lebende Zähne, bei denen der Nerv so stark geschädigt wurde, dass nur noch eine Wurzelbehandlung hilft. Bei dieser Art der Zahnbehandlung wird der Zahn geöffnet und das geschädigte Mark entnommen. Anschließend wird der Zahn gefüllt, sodass keine Keime mehr eindringen können.

 

 

Zahnbehandlung bei beschädigten und fehlenden Zähnen

Waren einzelne oder mehrere Zähne mit einer Krankheit befallen und sind nicht mehr ganz vollständig, kann man eine Krone auf dem Zahnstumpf anbringen, um diesem wieder seine Originalgröße zu verleihen. Die natürliche Zahnkrone wird hierzu bis auf 1mm unter dem Zahnfleischsaum abgeschliffen, damit die Krone nicht mehr Platz einnimmt, als der Zahn selbst es getan hat. Danach wird die künstliche Krone aufgesetzt. Dies kann auch bei Zahnimplantaten und Wurzelstiftaufbauten durchgeführt werden. Wenn nur noch ein Stumpf vorhanden ist, wird dieser zuerst mit Füllung behandelt, bevor die Krone angebracht wird.

Fehlt ein Zahn, kann man diesen mit einem sogenannten Implantat ersetzen. Hierbei wird eine Art Stift, beispielsweise aus Titan, in den Kieferknochen eingesetzt, um die Zahnwurzel zu ersetzen. Allerdings kann es dadurch zu Problemen mit den Knochen im Kieferbereich kommen, da sich diese durch Gewebeschwund auflösen können. Auch können Implantate Entzündungen des Zahnfleischs begünstigen. Als Misserfolg gilt das Implantat dann, wenn im ersten Jahr festgestellt wird, dass es sich bewegt, oder dass ein Gewebeschwund von mehr als einem Millimeter verzeichnet wird.

 

Wenn zwei oder mehrere Zähne fehlen, empfiehlt es sich, eine Brücke einzusetzen. Diese wird von den umliegenden Zähnen, Wurzeln oder Implantaten gestützt und überbrückt die Lücke zwischen ihnen. Anders als eine Prothese ist eine Brücke nicht herausnehmbar, was die Kaufunktion verbessert und so auch nicht zu Druckstellen am Zahnfleisch führt.

 

Bei mehreren fehlenden Zähnen und dann, wenn alle Zähne fehlen, kann man eine Prothese einsetzen. Diese ersetzt die Zähne komplett, liegt aber nur auf dem Zahnfleisch auf, und kann so herausgenommen werden. Dadurch ist das Kauen harter und klebriger Nahrung nur noch bedingt bis gar nicht mehr möglich.

 

Auch bei gesunden Zähnen werden Zahnbehandlungen angewendet. So zum Beispiel die vorsorgliche Entfernung der Weisheitszähne oder das Einsetzen einer Zahnspange, die Zahnfehlstellungen behandeln soll. Diese gibt es in einer festen und einer herausnehmbaren Ausführung, je nach Grad der Fehlstellung.

Zudem zählt auch das Bleaching zu den Zahnbehandlungen, bei dem die Zähne weißer gemacht werden sollen, was nur einem kosmetischen Zweck dient.

 

 

Heilpraktiker Felix Teske

© Christoph Hähnel - Fotolia.com




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  07.05.2011; 11:01:59 Uhr



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