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Zahnentstehung und Zahnwechsel - beim Menschen

Zahnarzt für Kinder Hartgebilde in der Mundhöhle von Wirbeltieren nennt man Zähne. Mit diesen wird die Nahrung zerkleinert oder zermahlen. Je nach Bedarf des Tieres haben sich die Zähne der jeweiligen Nahrung angepasst. Beim Menschen kommt als Funktion der Zähne noch die Lautbildung hinzu. Manche Tiere benutzen hingegen die Zähne auch als Waffen.

 

Bei Säugetieren und somit auch dem Menschen unterscheidet man zwischen den Milchzähnen und den bleibenden Zähnen nach dem Zahnwechsel. Je nach der Stellung im Gebiss unterscheidet man dann noch mal zwischen Schneide- und Eckzähnen, die beim Menschen die Frontzähne bilden und den Vormahl- und Mahlzähnen, beim Menschen als Backenzähne bezeichnet.

 

Entstehung

Bereits in der Schwangerschaft, ungefähr ab der 5. Schwangerschaftswoche, bilden sich beim Embryo die Zahnleisten. Später dann bilden sich hier die Keimablagen, auch Zahnknospen genannt, aus denen dann die ersten Zähne entstehen. Beim Menschen sind das 20 Milchzähne. Ab etwa dem 4. Schwangerschaftsmonat verhärten sich die Zähne des Ungeborenen, die sogenannte Verkalkung beginnt.

 

Natürlich kommen die Babys zahnlos zur Welt, aber im Kiefer der Kleinen sind die Schneidezähne bereits fest angelegt und die ersten bleibenden Zähne werden schon produziert.

 

Zusammengefasst kann man also sagen, das Milchgebiss entsteht ungefähr ab der 5. Schwangerschaftswoche, die bleibenden Zähne ab der 20. Woche der Schwangerschaft. Geschieht dies nicht, findet der Zahnwachstumsprozess gar nicht mehr statt.

 

Hervortreten der Zähne

Jeder Mensch hat üblicherweise 20 Milchzähne und nach dem Zahnwechsel 32 bleibende Zähne.

Im ungefähren Alter von 8 Monaten beginnen die zentralen Schneidezähne, als Erstes, durch den Kiefer zu treten. Meist folgen dann die seitlichen Schneidezähne. Danach der erste Backenzahn, gefolgt vom Eckzahn und den zweiten Backenzähnen.

 

Zähne im Unterkiefer treten allgemein früher hervor als im Oberkiefer, innerhalb von 6 Monaten wachsen meist 4 Zähne. Während dieses auch primäre Dentition genannten Prozesses entwickeln sich die Zahnknospen der bleibenden Zähne unter den Milchzähnen, meist in Gaumen- oder Zungennähe. Bei der Entstehung der Zähne kann es jedoch auch zu Abnormalitäten kommen.

 

So findet bei einer Anodontie keine und bei einer Hypodontie nur eine teilweise Zahnentwicklung statt. Bei ca. 20 % der Bevölkerung fehlen die Weisheitszähne oder der zweite Backenzahn oder der seitliche Schneidezahn. Bei einer Hypodontie entwickeln sich dagegen zu viele Zähne. Meist ist es ein einzelner zusätzlicher Zahn im Oberkiefer. Dies tritt bei circa 1% Europäern auf, bei Asiaten etwas häufiger. Wird die entstehende Zahnknospe bewegt und entsteht dadurch dann später eine abnorme Biegung eines Zahnes spricht man von einer Dilazeration.

 

Zahnwechsel

Im Alter von ungefähr 6 Jahren dann kommen die ersten bleibenden Backenzähne zum Vorschein, die gemischte Dentition beginnt. Mit dem Ausfall des letzten Milchzahnes ungefähr im Alter von 11 bis 12 Jahren endet die gemischte Dentition.


Mit dem Verlust des letzten Milchzahnes beginnt dann die permanente Dentition, welche dann bis zum Tod oder dem vollständigen Verlust des Gebisses andauert. Fallen Milchzähne aus, bevor die bleibenden Zähne bereitstehen, kann es zu späteren Fehlstellungen des Gebisses kommen, welche dann kieferorthopädisch wieder korrigiert werden müssen. Dritte Backenzähne, die nur im bleibenden Gebiss entstehen, nennt man auch Weisheitszähne. Diese werden jedoch häufig gezogen, da sie Schmerzen verursachen.

 

Die häufigste Ursache für den Verlust von Zähnen ist Karies oder Parodontitis.

Fallen bleibende Zähne aus oder müssen, aus verschiedenen Gründen, vom Zahnarzt entfernt werden, ist ein Zahnersatz notwendig. Nur ein gesundes Milchgebiss ist auch eine gute Voraussetzung für die korrekte und gesunde Entwicklung der bleibenden Zähne.

 

Daher sollte schon vom ersten Zahn an, auf eine Gesunderhaltung des Gebisses großen Wert gelegt werden und das ganze Leben lang Gewissenhaft durchgeführt werden. Gesunde Ernährung und eine ordentliche Mundhygiene gehören zur Zahngesundheit genauso dazu, wie auch der regelmäßige Kontrollbesuch beim Zahnarzt. Nur dann wird man an seinen Zähnen bis ins hohe Alter Freude haben.

 

 

Heilpraktiker Felix Teske

© Werner Dreblow - Fotolia.com




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  13.05.2011; 07:55:32 Uhr



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