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Die ersten Milchzähnchen kündigen sich an – Zahnpflege beginnt vor dem ersten Zahn

Zahncreme für Kinder Noch schimmert nichts in Babys Mund. Dennoch ist es notwendig, schon jetzt darauf zu achten, dass nicht zu viele krankmachende Bakterien in der kleinen Mundhöhle landen und vor dem Zahnen Schäden anrichten. Sorgfalt und Sauberkeit sind oberstes Gebot. Ein heruntergefallener Schnuller sollte daher unter fließendem Wasser gereinigt werden, nicht in dem Mund der Mutter. Auch der Löffel zum ersten Brei gehört ausschließlich in den Mund des Babys. Wer diese wenigen Regeln beherrscht, kann dem ersten Zahn beruhigt entgegensehen.

 

Mit Wattestäbchen oder weichem Tuch geht es ans Zähnchenputzen

Viele Säuglinge sind in der Zeit des Zahnens unruhiger und  quengeliger. Einige Kinder fiebern leichter, haben oft rote Bäckchen und versuchen, sich irgendetwas in den Mund zu stecken, das sie sich gegen den schmerzenden Kiefer drücken können. In dieser Phase können die Eltern helfen. Ein Beißring, gefüllt mit Kühlgel, einige Stunden im Kühlschrank gelagert, verschafft dem Baby Linderung. In der Apotheke gibt es verschiedene auf pflanzlicher Basis hergestellte Kühlgels, die eine abschwellende und schmerzstillende Wirkung entfalten. Sie werden mit dem sauberen Finger vorsichtig auf der schmerzenden Stelle einmassiert. In der Regel kommen als die unteren Schneidezähne zuerst, und zwar im Alter von vier bis acht Monaten.


Mit etwa drei Jahren ist das Milchgebiss vollständig. Ist der erste Zahn zu sehen, sollte auch die Zahnpflege umgehend beginnen. Dazu reicht bei bis zu drei Zähnchen ein Wattestäbchen oder ein fusselfreies weiches Tuch. Damit wird, beginnend am Zahnfleisch, leicht nach unten gerieben, und zwar nicht nur an der Zahnfront, sondern auch im hinteren Bereich und an den Seiten. Ab dem vierten Zahn wird eine Zahnbürste benutzt. Dieses dem Kind unbekannte Werkzeug sollte spielerisch in den Alltag eingeführt werden. Das Baby wird die Bürste umgehend mit dem Mund erkunden wollen. Schon dabei kann man vorsichtig die Bürste Richtung Zahn führen. Zweimal täglich sollten auch diese ersten Milchzähne gepflegt werden. Das geht am besten, wenn das Baby auf dem Schoß sitzt. Gerade nach Durchbrechen der ersten Zähne ist die Mundhygiene von großer Bedeutung. Deshalb sollte die Babyzahnbürste alle vier bis fünf Wochen ausgetauscht werden, auch wenn sie noch aussieht wie neu. Durch das einfache Ausspülen unter Wasser können nicht alle Bakterien entfernt werden. Nach wie vor gilt auch, dass Bakterien, die aus dem Mund der Eltern in die kleine Mundhöhle geraten, dort schon Karies oder Zahnfleischentzündungen hervorrufen können.

 

Für die Zahngesundheit ist die Ernährung sehr wichtig. Zuckerhaltige Getränke und Speisen fördern die Entstehung von Karies, indem sie den Zahnschmelz angreifen. Auch Babybreie, die das Kind inzwischen zu sich nimmt, sollten keinen Kristallzucker enthalten. Fruchtsäfte ohne weiteren Zusatz von Zucker sind lecker und gesund, sollten dem Kind aber nicht zu häufig gegeben werden. Die Fruchtsäure greift wie Zucker den Zahnschmelz an. Manche Eltern versuchen, ein schreiendes Baby mit einem süßen, in Honig, Zucker oder Sirup getauchten Schnuller zu beruhigen. Das ist Gift für die Zähne. Dafür ist im ersten Lebensjahr die tägliche Gabe von Fluor für die gesunde Zahnbildung des Kindes wichtig. Das Mineral kräftigt den Zahnschmelz und gilt daher als gute Kariesprophylaxe. Neben der täglichen gründlichen Pflege sollten die Zähne regelmäßig kontrolliert werden. Kleine gelb-bräunliche Flecken weisen auf die Entwicklung von Karies hin.

 

Jetzt kommt Zahncreme auf die Bürste

Auch die Backenzähne können dem Kind bis zum Durchbruch Schmerzen verursachen. Viele Kinder kauen gern auf einer Brotrinde, einer in Stifte geschnittenen Karotte oder einem Apfelstück herum. Wenn die Backenzähne durchgebrochen sind, kann man der Zahnbürste auch eine geeignete Kinderzahncreme hinzufügen. Da das Kind anfangs noch nicht gurgeln kann, sollte  allerdings immer nur eine höchstens erdnussgroße Portion auf die Zahnbürste gegeben werden. Schluckt das Kind dies hinunter, ist das unschädlich. Jetzt ist auch der Augenblick gekommen, das Kleinkind vom Schnuller zu entwöhnen. Bis dahin möglicherweise entstandene leichte Verformungen des Kiefers bilden sich in der Regel schnell zurück. Ein erster Kennenlern - Besuch beim Zahnarzt dient der Vertrauensbildung.

 

Heilpraktiker Felix Teske

© Raia - Fotolia.com




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  27.06.2011; 20:32:04 Uhr



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