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Der eigene Mund schmeckt nicht mehr gut – Hilfe gegen MundgeruchDer eigene Mund schmeckt nicht mehr gut – Hilfe gegen Mundgeruch

Zahnarzt ohne Schmerzen 15 Millionen Deutsche leiden unter Mundgeruch (Halitotis). Gelegentlich bemerken es die Betroffenen selbst, weil sie einfach keinen guten Geschmack mehr im Mund verspüren. Vielen allerdings entgeht, dass sich üble Gerüche aus ihrem Mund entfernen. Diese Menschen machen dann leider häufig die Erfahrung, dass sich Gesprächspartner zurücklehnen oder ihr Gesicht abwenden, um mit dem unangenehmen Geruch nicht in Berührung zu kommen. Nur selten trauen sich Freunde, Bekannte oder Verwandte, mit dem Menschen, der mit dem schlechten Mundgeruch geplagt ist, darüber zu reden. Dies wäre aber wichtig. Denn  glücklicherweise ist Mundgeruch kein Übel, mit dem es eben zu leben gilt. Egal, welche Ursache sich hinter dem Handicap verbirgt: Es gibt Mittel und Wege, es zu beseitigen.

 

Wenn der unangenehme Geruch direkt aus der Mundhöhle kommt

In nur etwa 20 Prozent aller Fälle von Mundgeruch entsteht das Übel im Magen oder im Darm. Am häufigsten bildet es sich direkt in der Mundhöhle. Die Ursachen, die dazu führen können, sind vielschichtig. Ein von Karies befallener Zahn kann schon reichen, den lästigen Geruch auszulösen. Auch Zahnfleisch- oder Mundschleimhautentzündungen können einen faulig riechenden  Atem erzeugen. Ein trockener Mund verströmt ebenfalls keinen angenehmen Duft. Nach dem Genuss von Alkohol und Nikotin ist es auf keinen Fall angebracht, seine Mitmenschen anzuhauchen. Essensreste, die im hinteren Drittel der Zunge einen Belag bilden, sind ebenfalls Auslöser.


Am häufigsten aber liegt es an der mangelnden Mund- und Zahnhygiene, wenn es unangenehm riecht. Die Zunge spielt neben den Zähnen eine entscheidende Rolle, wird bei der Mundhygiene hierzulande aber sträflich vernachlässigt. Im Gegensatz zu den Zähnen erfährt sie in der Regel nie eine Reinigung. In den vorderen zwei Dritteln hält sich die Zunge tatsächlich selber belagfrei, indem sie beim Sprechen und Schlucken immer wieder an den Gaumen stößt und sich so kaum Belag bilden kann. Anders sieht es allerdings im hinteren Drittel der Zunge im Rachenbereich aus. Dort lagern sich beim Essen winzige Reste ab. Nach und nach entsteht ein Belag, der immer dicker wird und einen ausgezeichneten Nährboden für Bakterien und Pilze bildet. Erkrankungen wie Parodontitis und Mundschleimhautentzündungen sind häufige unangenehme Folgen. Beide Erkrankungen können sich chronisch entwickeln. Eine ausgeprägte Parodontitis zieht häufig den Verlust auch gesunder Zähne nach sich. Bei der Zersetzung des Belages bilden sich  flüchtige Schwefelverbindungen, die mit der Atemluft ausgeatmet und als unangenehmer Mundgeruch freigesetzt werden. Dass es diesen Zusammenhang zwischen Belag und Mundgeruch gibt, belegen schon wissenschaftliche Studien aus dem Jahr 1920. Die sich daraus ergebende notwendige Konsequenz, dass auch die Zunge eine sorgfältige tägliche Pflege benötigt, ziehen im europäischen Lebensraum bisher aber nur wenige Menschen.

 

Zungenpflege - Mit Zungenbürste und - schaber das Übel beseitigen

In der traditionellen indischen Heilkunst Ayurveda gehört die Zungenpflege ebenso wie in den meisten asiatischen Ländern schon lange ganz selbstverständlich zur täglichen Mundpflege. Eine rosafarbene Zunge gilt in diesen Ländern, in denen die Heilkunst ausgiebige Reinigungsrituale für den gesamten Körper vorsieht, als Zeichen für die Gesundheit des gesamten Körpers. Die Zeiten, in denen ein kleines aromatisiertes Zweiglein als Zungenschaber benutzt wurde, sind zwar auch in Indien längst passe´, zum täglichen Körperreinigungsritual gehört die Entfernung von Zungenbelag aber nach wie vor. Hierzulande widmen nur wenige Menschen ihrer Zunge Zeit. Wer es doch tut, greift für die Reinigung meistens auf eine weiche Kinderzahnbürste zurück. Diese hat gegenüber den professionellen Zungenreinigern, die derzeit auf dem Markt erhältlich sind, jedoch einen klaren Nachteil. Zahnbürsten besitzen einen hohen Bürstenkörper.

Gelangt dieser in den hinteren Rachenraum, kann er dort schnell unangenehme Würgereize hervorrufen. Um dies zu vermeiden, sind Zungenschaber und -bürsten günstiger, da sie insgesamt deutlich flacher sind. Zungenschaber gibt es in vielen Ausführungen. Der leicht gebogene Griff ist in der Biegung abgeflacht, so dass auch der hintere Rachenraum ohne ein unangenehmes Gefühl mühelos erreichbar ist. Edelstahlreiniger haben nicht nur eine lange Lebensdauer. Sie sind auch sehr gut zu reinigen. Schaber aus Kunststoff müssen dagegen häufiger ausgewechselt werden. Bei der Reinigung unter fließendem Wasser können nicht alle Rückstände entfernt werden. Allein unter diesem Hygieneaspekt erfüllen sie ihren Zweck also nicht so gut wie ein Reiniger aus Metall. Zungenschaber gibt es sogar in edlem Silber. Dahinter versteckt sich kein Snobismus. Das Silber soll sich vielmehr positiv auf den menschlichen Organismus auswirken. Zungenbürsten sind im Handel meistens in Zusammenhang mit einem Zungenschaber erhältlich. Die abgeflachte Bürstenseite enthält - ähnlich wie eine normale Zahnbürste - kurze Bürstenköpfe. Auf der anderen Seite befindet sich der Schaber. Benutzt werden sowohl die Bürsten als auch die Schaber auf gleiche Art und Weise.

 

Nach dem Zähneputzen wird der Zungenreiniger von weit hinten nach vorn mit leichtem Druck über die Zunge geführt. Nach der Reinigung unter fließendem Wasser muss dieser Prozess noch zwei- bis dreimal wiederholt werden, bis keine Belagrückstände mehr auf dem Gerät zu sehen sind. Wer seine Mundhöhle noch bakteriensicherer machen möchte, kann zum Abschluss noch mit einer antibakteriellen Mundspülung gurgeln. So haben Bakterien in den nächsten Stunden keine Chancen  - der Mundgeruch auch nicht. Die Zungenpflege verhilft dem Menschen nicht nur zu weniger Erkrankungen der Mundhöhle und zu einem klaren Atem. Die gereinigten Geschmacksknospen auf der Zunge sind deutlich sensibler beim Erschmecken von Speisen. So kann der leckere Sonntagsbraten zu einem lange nicht mehr gekannten Festschmaus werden.

 

 

Heilpraktiker Felix Teske

© A i A - Fotolia.com




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  27.06.2011; 19:46:55 Uhr



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