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Vitamin K (Phyllochinon)

Vitamin K (Phyllochinon) Vitamin K ist eines der fettlöslichen Vitamine. Vitamin K ist einer der Vitalstoffe, die in der Natur, vor allem im Blattgemüse, Hühnchenfleisch und in den diversen Kohlsorten reichlich vorkommt. Pflanzen sind in der Lage, Phyllochinon zu bilden. Einen großen Teil des täglichen Bedarfs an Vitamin K nehmen wir über die Nahrung auf. Allerdings ist unsere Darmflora ebenfalls in der Lage, Vitamin K herzustellen. Das im Darm produzierte Vitamin K ist eine weitere Form des Vitamins, mit dem Namen Menachinon. Vitamin K hat seine besondere Rolle in der Blutgerinnung, sowie in der Knochenbildung. Menschen, die Medikamente zur Blutverdünnung nehmen müssen, kennen das Problem, wenn das Blut etwas "zu" dünn wird. In solchen Fällen kann die Einnahme von Vitamin K in Tropfenform erforderlich werden. Dies entscheidet jedoch stets der behandelnde Arzt. Vitamin K ist als Coenzym am Stoffwechsel unmittelbar beteiligt. Insbesondere der Blutstoffwechsel sollte hier hervorgehoben werden. Vitamin K ist als Coenzym an verschiedenen Gerinnungsfaktoren maßgeblich beteiligt. Vitamin K sorgt dafür, dass bei Verletzungen die Wunde nicht zu lange blutet, sondern an der Oberfläche gerinnt. Außerdem verhindert Vitamin K innere Blutungen.

 

Täglicher Bedarf an Vitamin K

Der tägliche Bedarf ist vom Körpergewicht abhängig. Empfohlen wird eine Tagesdosis mit 1 Mikrogramm Vitamin K pro Kilo Körpergewicht. Allgemein wird jedoch eine Menge von 70 Mikrogramm Vitamin K als Tagesdosis genannt. Wer sich ausgewogen und abwechslungsreich ernährt, kann seinen Tagesbedarf an Vitamin K in der Regel über die Nahrung decken. Die Einnahme von zusätzlichen Vitamin-K-Präparaten ist nicht notwendig. Patienten, die an Osteoporose leiden, sollten sich mit ihrem Arzt besprechen, eventuell kommt hier ein Zusatzpräparat in Frage. Kinder kommen mit unzureichendem Vitamin-K-Depot auf die Welt. In den ersten Lebensmonaten erhalten Säuglinge daher Zusatzpräparate, als Prophylaxe. Bestimmte Erkrankungen des Verdauungssystems können einen Vitamin-K-Mangel verursachen, da hier die Resorption gestört ist. In diesen Fällen sind Vitamin-K-Präparate sinnvoll.

 

 

Hypovitaminose K

Ein Mangel an Vitamin K entsteht äußerst selten. Falls, dann ist dies nicht auf eine falsche Ernährung zurückzuführen. Vielmehr stehen in solchen Fällen Erkrankungen, oder Medikamente, wie Antibiotika im Vordergrund. Ein Mangel an Vitamin K äußert sich vor allem in vermehrten Blutungen und durch schlechte Blutgerinnung. Mit Antikoagulanzien kann man einen so genannten künstlichen Vitamin-K-Mangel hervorrufen. Diese Stoffe verändern die Blutgerinnung, die bei einigen Erkrankungen jedoch notwendig ist. Dies ist der Fall bei Thrombosegefahr, sowie bei einigen Herzerkrankungen. Erkrankungen der Leber, z.B. infolge von Alkoholismus, Erkrankungen des Verdauungssystems können einen Mangel an Vitamin K verursachen.

 

Hypervitaminose K

Eine Überdosierung mit Vitamin K ist zwar möglich, ist jedoch nicht gesundheitsgefährdend. Vitamin K gilt nicht als toxisch, daher treten auch keine Beschwerden auf.

 

Lebensmittel, die Vitamin K enthalten

Der Unterschied zwischen Vitamin K1 und Vitamin K2 besteht darin, dass K1 von Pflanzen produziert wird und in der Natur vorkommt. K2 wird von der Darmflora gebildet und ist für die Versorgung mit Vitamin K eher zweitrangig. Viel wichtiger ist die Aufnahme von Vitamin K1, und zwar aus unserer täglichen Nahrung. Vitamin K ist das unempfindlichste Vitamin überhaupt. Verluste durch Lagerung, Kochen und Waschen sind also äußerst gering. Vitamin K ist in sehr vielen Gemüsesorten enthalten.

Besonders reich an Vitamin K sind :


  • Sauerkraut
  • Blumenkohl
  • Rosenkohl
  • Spinat
  • Grünkohl
  • Rotkohl
  • Kopfsalat und andere Blattsalate
  • Tomaten
  • Weizen

Hülsenfrüchte, wie Bohnen und Erbsen.

Auch in tierischen Nahrungsmitteln ist Vitamin K enthalten. Hier gelangt das Vitamin über die Nahrungskette ins Fleisch und in die Innereien. Besonders reichlich ist Vitamin K im Hühnchenfleisch enthalten. Außerdem ist das Vitamin in Milchprodukten, hier insbesondere im Joghurt zu finden. Eier und Leber sind zusätzliche, äußerst wertvolle Vitamin-K-Lieferanten. Gesunde Ernährung ist für die Gesundheit sehr wichtig. Achten Sie auf einen abwechslungsreichen Speiseplan. Für viele "Standardnahrungsmittel" gibt es mittlerweile vollwertige Alternativen. So kann man vorgegarte Weizenkörner statt Reis verzehren. Sie schmecken zwar nicht wie Reis, in der Zubereitung sind der Phantasie jedoch kaum Grenzen gesetzt. Vollkornprodukte enthalten reichlich Ballaststoffe, die für die Verdauung eine wichtige Rolle spielen. Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse sollten auch immer wieder in den Speiseplan aufgenommen werden. Hier sollte man vielleicht eher fettarme Sorten wählen, so wird der Körper nicht zusätzlich belastet.

 

Hajnalka Prohaska

© chiyacat - Fotolia.com




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  23.06.2009; 18:32:47 Uhr



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