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Zahnheilkunde allgemeine Informationen

Zahngesundheit Zahnschmerzen Bei der sogenannten Zahnheilkunde geht es darum, Zahn-, Mund- und Kiefererkrankungen vorzubeugen, zu erkennen und bei Bedarf zu behandeln. Das Studium der Zahnheilkunde umfasst Teile der Humanmedizin. Der Kauapparat ist eingebettet im Bereich des Kopf-Hals-Schulter-Bereichs. Kleinste Veränderungen in diesem Bereich können sich negativ auf den Kauapparat auswirken. Die Folge können ernsthafte Erkrankungen der Zähne, des Zahnfleisches oder des Kiefers sein. Aus diesem Grund beschäftigen sich Zahnmediziner nicht ausschließlich mit den Zähnen, sondern auch mit dem Kopf-Hals-Schulter-Bereich und teilweise sogar darüber hinaus. Viele Krankheiten wie Krebs, bestimmte Blutkrankheiten oder Infektionen wirken sich negativ auf die Mundhöhle aus und können dort erkannt werden.

 

Vor der zahnmedizinischen Behandlung - Befund und Diagnose

Bevor der Zahnarzt seinen Patienten behandelt, muss er vorerst ausgiebig auf eventuelle Zahnfleisch-, Kiefer- oder Zahnerkrankungen untersucht werden. Wenn der Patient das erste Mal von einem Zahnarzt behandelt wird, muss in der Regel ein Fragebogen ausgefüllt werden. In diesem Fragebogen wird unter anderem nach chronischen Krankheiten oder Allergien gefragt, was besonders wichtig für eine eventuelle Behandlung ist. Nachdem der Fragebogen ausgefüllt wurde, sucht der Arzt das Gespräch mit dem Patienten. Hierbei ist besonderes Einfühlungsvermögen vom Zahnarzt gefordert. Mehr als die Hälfte aller Deutschen zählen zu den Angstpatienten. Viele Patienten haben solche Angst beziehungsweise Panik vor der Behandlung, dass sie den Zahnarzt erst aufsuchen, wenn die Schmerzen zu stark werden. Laut einer Studie besuchen Angstpatienten die Zahnarztpraxis nur alle sieben Jahre. Aber auch Angstpatienten kann geholfen werden.

 

Die Zahnbehandlung

 


Bevor der Zahnarzt mit der Behandlung beginnt, wird ein intraoraler Befund erstellt. Das bedeutet, dass der Zahnarzt die Zähne, das Zahnfleisch und die Mundschleimhaut eingehend untersucht. Bei besonders stark kariösen Zähnen wird in Einzelfällen die Speichelfließrate bestimmt. Eine Mundtrockenheit könnte mitunter Schuld an den kranken Zähnen sein. Durch den Speichel werden Mineralien wie Calcium oder Fluorid im Zahnschmelz eingelagert, um den Zahn vor Säureangriffen zu schützen. Ist zu wenig Speichel vorhanden, kann dieser nicht mehr oder nur unzureichend als Säurepuffer dienen. Nachdem die Zähne, das Zahnfleisch und die Mundschleimhaut kontrolliert wurden, erfolgt eine Dokumentation des Zahnstatus oder vereinfachter ausgedrückt des Gebisszustandes. Dazu füllt der Zahnarzt eine Patientenkarte aus, in der festgehalten wird ob Zähne fehlen, ob Zahnkronen, Brücken, Füllungen, Implantate, kariöse Zähne oder Zahn- bzw. Kieferfehlstellungen festgestellt wurden. Die meisten Zahnärzte fertigen zudem ein Röntgenbild an, auf dem ersichtlich ist, ob Zahnwurzeln beschädigt sind, ob sich unter bestehenden Zahnfüllungen Karies gebildet hat oder wie weit eine Parodontose fortgeschritten ist und ob davon der Kieferknochen betroffen ist.

 

 

Die vorbeugende Zahnheilkunde

Die vorbeugende Zahnheilkunde wird auch als Prophylaxe bezeichnet. Dabei gibt eine ausgebildete Prophylaxehelferin oder Dentalhygienikerin dem Patienten Tipps für die richtige Zahnputztechnik und wird bei Bedarf eine professionelle Zahnreinigung durchführen. Die professionelle Zahnreinigung oder kurz PZR genannt, trägt dazu bei, das Zahnfleisch gesund zu halten und einer Parodontose oder Schäden an Zähnen und dem Zahnhalteapparat vorzubeugen.

 

Die konservierende Zahnheilkunde

Die konservierende Zahnheilkunde dient zur Zahnerhaltung. Sie wird aufgeteilt in die Kariologie und Füllungstherapie, die Endodontie und die Parodontologie.

 

Kariologie und Füllungstherapie

Bei der Kariologie und Füllungstherapie handelt es sich um die Lehre von Ursachen, Entstehung und Behandlung von Zahnkrankheiten, primär der Karies. Der Zahnarzt sucht also den Grund für die Demineralisierung des Zahnschmelzes, die die Karies auslösen kann. Bei der Demineralisierung werden wichtige Mineralien aus dem Zahnschmelz herausgelöst. Der Zahnschmelz wird weich und somit leichter anfällig für Säureangriffe durch Zucker, den Genuss von Obst, Säften oder Softdrinks. Durch diese Säureangriffe kann Karies entstehen. Wenn ein Zahn mit Karies befallen ist, muss die erkrankte Zahnhartsubstanz entfernt und mit einem Füllungsmaterial versorgt werden. Bei kleinen Löchern oder einem minimalen Kariesbefall muss nicht einmal gebohrt werden. Nicht zuletzt aus diesem Grund lohnt es sich den Zahnarzt in regelmäßigen Abständen, also zweimal im Jahr aufzusuchen.

 

 

Die Endodontie

Die Endodontie ist die Bezeichnung für die Lehre vom Zahnmark, der sogenannten Pulpa. Die Endodontie beschäftigt sich infolgedessen mit Erkrankungen und der Behandlung der Pulpa.

 

Die Parodontologie

Bei der Parodontologie handelt es sich um die Lehre des Zahnhalteapparates, den Erkrankungen und die Behandlung.

 

Die zahnärztliche Chirurgie

Ein weiterer Teil, der in den Bereich der Zahnheilkunde eingeteilt werden kann, ist die zahnärztliche Chirurgie. Dazu gehören alle chirurgischen beziehungsweise operativen Eingriffe, wie zum Beispiel die chirurgische Endodontie, Wurzelspitzenresektionen oder Zahnentfernungen. In einigen Fällen führt diese Behandlungen nicht der Zahnarzt durch, sondern Spezialisten der Gesichtschirurgie oder Fachärzte für Mund- und Kieferchirurgie.

 

Die Prothetik

Die Prothetik umfasst alle Themen rund um den Zahnersatz. Ein Unfall oder Zahnfleischerkrankungen können zum Zahnverlust führen. Diese Zähne müssen durch künstliche Zähne, also Brücken, Implantate oder Teilprothesen ersetzt werden, damit der Kieferknochen nicht abbaut und die restlichen vorhandenen Zähne nicht kippen. Dies gilt auch bei genetischen Fehlern, bei denen einige Zähne nicht angelegt wurden. Vollprothesen ersetzen alle Zähne.

 

Die Kieferorthopädie

Die Kieferorthopädie befasst sich mit der Erkennung von Zahn- und Kieferfehlstellungen, der sogenannten Zahn- oder Kieferregulierung. Die Behandlung kann kieferorthopädische Maßnahmen enthalten, die zur Korrektur von Fehlstellungen dienen, wie eine feste oder lose Zahnspange oder eine Aufbissschiene.

 

Heilpraktiker Felix Teske

© Solovieva Ekaterina - Fotolia.com




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Artikel wurde zuletzt geaendert am:  27.03.2010; 22:48:15 Uhr





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